1945 in Villingen – Zeugnisse eines sinnlosen Krieges

Trümmer mahnen uns und zeigen die ganze Sinnlosigkeit der Kriege auf. In Villingen waren 1945 55 total bzw. sehr schwer beschädigte Gebäude zu beklagen. 2.365 Häuser trugen mehr oder weniger große Kriegsschäden davon. In Villingen verloren 20 Menschen bei Luftangriffen ihr Leben.

Nur noch ein wüster Trümmerhaufen blieb von der Bickenkapelle übrig, die am 20. Februar 1945 bei einem Bombenangriff auf das Bahnhofsviertel in Schutt und Asche gelegt wurde. Leider wurde das von den Villingern sehr geschätzte Gotteshaus nicht wieder aufgebaut.

 

 

So sah der Villinger Bahnhof nach einem Bombenangriff im Februar 1945 aus. Allerdings sind hier die Trümmer auf der Straße schon weggeräumt. Die Mutter mit ihrem Kind geht in eine ungewisse Zukunft.

 

 

Eine Trümmerwüste blieb von dem einstigen Villenviertel in der Luisenstraße, zwischen Bahnhof und Gerwigstraße, übrig. Hier kamen auch Menschen ums Leben.