Erstmals „Lioba-Darstellungen“ in St. Lioba (Alfons Weißer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ST. LIOBA, eine Verwandte des hl. Bischofs Bonifatius, des Apostels Deutschlands, wurde um 710 in Angelsachsen geboren. Als Benediktinerin des Klosters Wimborne folgte sie dem Ruf des hl. Bonifatius, der Lioba zur ersten Äbtissin des von ihm gegründeten Klosters in Tauberbischofsheim bestellte. Ihre Vertrautheit mit der Heiligen Schrift und ihre Liebe zu ihren Schülerinnen strahlte – wie eine wohltönende Glocke – weit über ihr Kloster und über ihre Zeit hinaus. Lioba starb am 28. September 782. Ihre Reliquien werden auf dem Petersberg bei Fulda verehrt.

Die Benediktinerinnen von der hl. Lioba, 1927 in Freiburg gegründet, verwirklichen heute das BETE UND ARBEITE.

Im Jahr 2007 konnte das Altenheim ST. LIOBA sein fünfzigjähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass schuf Bildhauer Leonhard Eder aus Rheinfelden zwei Reliefs, die Herkunft und Wirken der heiligen Lioba schildern: das quadratische Relief für das Altenheim, das runde für das im Jahr 2004 eröffnete Betreute Wohnen. Leonhard Eder arbeitet in Bronze und Stein: Das Gedenkkreuz an der Stelle der zerstörten Bickenkapelle hat er 1976 geschaffen, ebenso den Narrenbrunnen in Unterkirnach und viele Brunnen und in unseren Kirchen viele Altäre.

Da in Rheinfelden Aluminium verarbeitet wird, arbeitet der Künstler auch mit diesem Material: so sind die beiden Darstellungen von ST. LIOBA Aluminium-Reliefs (Unikate).

Fotos: Tobias Eder