Die Entwicklung des Kreisgebietes von den letzten Jahren des Alten Reiches bis zum Schwarwald-Baar-Kreis 1973 (Dr. Joachim Sturm)

1. Das heutige Kreisgebiet in der territorialen Neuordnung zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Zur Vergegenwärtigung des politischen und territorialen Flickenteppichs, aus dem sich das heutige Kreisgebiet als administratives Element eines einheitlichen Flächenstaates gebildet hat, muß man nicht unbedingt das Mittelalter zum Ausgangspunkt nehmen. Im Grunde sind die territorialen Verhältnisse, wie wir sie mit Beginn der napoleonischen Neuordnung 1803 vorfinden, im wesentlichen das Zustandsbild einer vielhundertjährigen Kontinuität, die in unserem Raum zuletzt größeren Änderungen nur in der Reformationszeit unterworfen war.

Eine Wanderung in Gedanken und in der Geschichte entlang der Grenzen des heutigen Verwaltungsraumes überrascht ob der alten Gemengelage der unterschiedlichsten Gebiete, von denen manchmal kaum eine Erinnerung geblieben ist.

Ein aus dem Hegau kommender Wanderer, der am Vorabend der großen Territorialverschiebung heutiges Kreisgebiet betrat, stand so in Kommingen noch auf den Boden der Herrschaft Tengen, die seit 1663 den zu den vorderösterreichischen Landständen zählenden Reichsfürsten von Auersperg gehörte. 1)

In Nordhalden kam er in die Herrschaft Blumenfeld, die wie Epfenhofen seit 1488 mit 12 anderen Orten von der Deutschordenskommen-de Mainau gekauft worden war. 2) Schon in Blumberg als dem südlichsten fürstenbergischen Obervogteiamt im heutigen Landkreis war er dann mit dem Hause Fürstenberg in Berührung gekommen, das Stadt und Herrschaft im Jahre 1537 erworben hatte. 3) Bis auf den heutigen Tag bildet die 1664 zum Fürstentum erhobene Grafschaft das territoriale Kernstück des Landkreises, das von den übrigen historischen Gebietsteilen fast ringförmig umlagert wird.

Vor seiner Ankunft in Triberg, dem Obervogteiamt der seit 1654 endgültig vorderösterreichischen Herrschaft Triberg hatte der historische Kundschafter zuvor noch mit städtischen oder geistlichen Mächten wie der Stadt Schaffhausen im Grenzbereich Nordhalden-Epfendorf 4), sowie den Klöstern St. Blasien (Achdorf) 5) und St. Peter (Neukirch), aber auch dem Waldkircher St. Margarethenkloster (Gütenbach, Rohrbach) als Inhaber der Grundherrschaft Berührung gehabt. Wenn wir annehmen, daß die fiktive Wanderung im Sommer des Jahres 1803 stattgefunden haben mag, traf unser Mann in Triberg – wie im vorderösterreichischen Breisgau überhaupt — auf eine überraschende Lage. Er befand sich gewissermaßen kurzfristig auf italienischen Boden. Im Artikel IV des Friedens von Lunéville 1801 war nämlich der österreichische Verwaltungsbezirk Breisgau dem Herzog Hercules III. Rinaldo von Modena als Entschädigung für den Verlust seiner italienischen Besitzungen im Frieden von Campo Formio (1797) zugeteilt worden. Der Herzog hatte die Herrschaft jedoch 1802 bis zu seinem Tode am 14. Oktober 1803 nicht selbst und in personam ausgeübt, sondern seinem Schwiegersohn, dem österreichischen Erzherzog Ferdinand übertragen. So kam es, daß man sich in Triberg ein Jahr lang ein wenig italienisch fühlen konnte und noch heute manch interessante Akte aus der Herrschaft und aus jener Epoche sich im Staatsarchiv in Modena findet. 6)

Nördlich vom habsburgischen Vorderösterreich 7), das sich mit der immediaten Herrschaft Triberg und den östlich vorgelagerten Städten (bzw. mediaten Herrschaften) Bräunlingen und Villingen keilartig von Westen ins Kreisgebiet schob, begann das Gebiet des 1806 zum Königreich erhobenen Württemberg. Im 15. Jahrhundert hatten die württembergischen Herzöge bereits die Herrschaft, später Amt Hornberg 8) erworben. In der Reformation 1522 kam das Klosteramt St. Georgen hinzu. Die noch heute zum Kreis gehörenden, südöstlich der genannten Amtsbezirke gelegenen Orte Tuningen, Ober-baldingen, Öfingen und Sunthausen gar waren überwiegend schon seit 1377 württembergisch. Bevor der Geschichtswanderer von Sankt Georgen zu den zuvor genannten Orten gelangte, mußte er nicht nur das Gebiet der Reichsstadt Rottweil (Landschaft Rottweil) in den Orten Dauchingen, Fischbach, Kappel, Niedereschach und Weilersbach durchqueren sondern auch das Territorium der Villinger Kommende des Johanniterordens — nach 1530 auch Malteserorden genannt — in Neuhausen, Obereschach, Weigheim und Dürrheim.

Am Ende des Umganges war dann noch einmal ein gutes Stück Wegs durch fürstenbergische Lande — von Heidenhofen bis Riedöschingen —zurückzulegen, ehe der Ausganspunkt Kommingen wieder erreicht war.

Im Zuge von Säkularisation 1803, Preßburger Friede 1805 und Rheinbundakte 1806 konnten Baden und Württemberg wie auch der Malteser-orden auf Kosten der übrigen in der Landschaft präsenten Kräfte ihr Staatsgebiet noch einmal kurzfristig bedeutend vergrößern.

Die Fürstabtei St. Blasien mit Achdorf und Ritzen fiel 1803 vorübergehend an das Groß-priorat der Johanniter in Heitersheim, ehe der Preßburger Friede 1805 Württemberg damit bereicherte. Auch erhielt letzteres zum gleichen Jahr die Habsburger Städte und Territorien Villingen, Bräunlingen und Triberg, wie auch das Land der Johanniter und der Deutschordens-kommende Mainau.

Baden hingegen erwarb im Schwarzwald-Baar-Gebiet zunächst nur kleinere klösterliche Besitzungen.

Doch erst mit der Mediatisierung 1806 erhielt das jetzt Großherzogtum gewordene Baden die Souveränität über das zentrale Territorium des heutigen Kreises, das Fürstentum Fürstenberg mit rund dreißig Gemeinden innerhalb der heutigen Landkreisgrenzen.

Hinzu kamen außerdem von Württemberg Villingen, Bräunlingen und der einstige Johan-niterbesitz. 1810 mußte Württemberg wiederum Gebiete an Baden abtreten. Ein Großteil des Oberamtes Hornberg, des Klosteramtes St. Georgen sowie Biesingen, Oberbaldingen, Öfingen und die Hälfte von Sunthausen sowie die einstigen Rottweiler Landschaftsorte Dauchingen, Fischbach, Niedereschach und Weilersbach rundeten das neue badische Staatsgebiet ab.

Man sollte das territorialgeschichtliche Tableau des Landkreises nicht beenden, ohne der Kleinstterritorien und Rechte zu gedenken, die ebenfalls in der Mediatisierung sternschnuppengleich untergingen. 1806 verloren die Reichsfürsten von Auersperg ihre Herrschaft und damit Kommingen, wobei der badische Staat jedoch erst 1811 letzte Besitztümer zur Erlangung der vollen Hoheit aufkaufte. 1806 erloschen auch jahrhundertealte Teilrechte wie die Steuer- und Militärhoheit des Ritterkantons Hegau-Allgäu-Bodensee über die Dörfer Almendshofen, Hausen vor Wald und Kirchdorf. Die Rechte rührten von deren einstigen Besitzern, den Freiherren von Schellenberg, die Mitglieder der Ritterschaft gewesen waren.

Die letzen Rechtsansprüche gar der Stadt, später des Kantons Schaffhausen in den Dörfern Nordhalden und Epfenhofen wurden erst 1839 bei endgültiger Festlegung des Grenzsverlaufs zwischen Baden und der Schweiz aufgegeben. Damit war in unserem Nahraum ein durchgehendes badisches Staatsgebiet entstanden, dessen Staatsgrenze bis 1972 in der Grenze des Regierungsbezirks Freiburg fortlebte. Erst die tiefgreifende Verwaltungs- und Kommunalreform, auf deren Würdigung man einst gespannt sein darf, hat Korrekturen gebracht, die durch ihren Eingriff in gewachsene historische Formen nicht unbedingt stabilisierend auf das Selbstverständnis des Landkreises als organischem Verwaltungskörper gewirkt haben. Die Herauslösung alter württembergischer Orte wie Tuningen, Mühlhausen, Weigheim und Schwenningen aus der sozialen Stabilität württembergischer Amtsbezirke hat Wunden gerissen, die im kollektiven Gedächtnis dieser Gemeinwesen noch lange nicht geschlossen sein werden. Allerdings darf nicht verkannt werden, daß die Schmerzlichkeit des Eingriffes ihre Grundlegung sicher nicht zuletzt in dem bis heute virulenten Nationalstaatsdenken des vergangenen Jahrhunderts hat. So stark war und ist die Ausprägung dieser geistigen Verbindung von Nationalstaat und Territorium, daß in der vielfach fortbestehenden geistigen Abgrenzung zwischen Baden und Württemberg das Andenken an die vormals zahlreichen, eng beieinanderliegenden unabhängigen Landesteile und die daraus resultierenden Auslands- und Nachbarschaftsverhältnisse völlig verdrängt wurden.

2. Von den Amtsbezirken zum Landkreis Schwarzwald-Baar und der Kreisselbstverwaltung.

Daß unter den Umständen fast zwei Jahrzehnte währender territorialer Verschiebungen eine schnelle Stabilität und eine gewisse Kontinuität auf der unteren staatlichen Verwaltungsebene nicht zu erreichen war, ist nur zu verständlich. Überhaupt begann eine konsequente Umgestaltung aller Verwaltungsebenen erst mit dem tiefgreifenden Organisationsedikt vom 26. November 1809. 9) Bis dahin hatte der durch seine lange Laufbahn im Spätabsolutismus geprägte geheime Rat Friedrich Nikolaus Brauer (17541813) nur zaghafte Reformversuche vorgenommen. Um die historisch gewachsene altbadische Verwaltungsstruktur nicht anzutasten, hatte er gemäß dem Wahlspruch Karl Friedrichs von Baden „moderate ac prudenter“ 10) in „behutsam tastenden Vorgehen“ und unter „Rücksichtnahme auf territoriale Sonderart“ an der Provinz des „Oberrheines oder der badischen Landgrafschaft“ mit Sitz in Freiburg als einer der drei großen Landesprovinzen festgehalten.

Der Ende 1809 neu ins Amt gekommene Minister Baron Sigismund von Reitzenstein (1766-1847), zuvor tatkräftiger Landvogt im altbadischen Oberamt Rötteln/Lörrach, zielte hier schärfer auf die Beseitigung historischer Partikularismen. Die nach dem Vorbild französischer Präfekturen aufgebauten zehn Kreise als Mittelinstanz sollten mit neuem Zuschnitt und unter neuen Bezeichnungen — die in Villingen angesetzte Mittelinstanz hieß „Donaukreis“ – Erinnerung an historische Verwaltungsgebilde und Geschicht tilgen. Weitreichende Befugnisse, gute Personalausstattungen und ein durchweg bürokratischer Geschäftsgang im Gegensatz zum zuvor herrschenden Kollegialsystem waren Zeichen einer neuen, straffen Verwaltungstätigkeit. Die schon 1819/20 von 10 auf 6 verminderten Kreise wurden unter dem Einfluß des Liberalismus im Vormärz erneut reduziert. Nach einem Antrag vor der II. badischen Kammer 1832 des Freiburger Professors Karl Theodor Welcker (1790-1869) auf Aufhebung der Mittelinstanzen kam es zur Rücknahme auf vier Kreise. Der Donaukreis in Villingen wurde aufgelöst und die ihm unterstellten Bezirksämter dem Seekreis in Konstanz zugeschlagen. Nur die Ämter Triberg und Hornberg kamen zum Kinzigkreis mit Verwaltungssitz in Offenburg.

Der nächste bedeutende Schritt, eine Art verspätete administrative Rehabilitierung der Revolution von 1848, war das Gesetz über die Organisation der inneren Verwaltung vom 5. Oktober 1863 des liberalen Innenministers August Lamey (1816-1896). Die staatliche Mittelinstanz wurde aufgehoben und die unteren Verwaltungsbehörden unter die Aufsicht von vier „Landeskommissariaten“ gestellt. So war der von nun an für den Großteil des heutigen Kreisgebietes zuständige Landeskommissär auch keine „Mittelinstanz“ im eigentlichen Sinne mehr, sondern Mitglied des Ministeriums mit Dienstsitz und zunächst noch kleinem Büro in Konstanz. Die Landeskommissariate blieben die am längsten bestehenden badischen Mittelinstanzen, die erst nach dem Zusammenbruch 1945 im Verlauf des Folgejahres als Verwaltungen ihr Ende fanden. 11) Abgelöst wurden sie durch die 1952 im neuen Südweststaat gebildeten Regierungspräsidien.

In diesem kurzen Abriß der badischen mittleren Verwaltungsebene sind bereits alle die Charakteristika angeklungen, die auch die Gestaltung der eigentlichen Kreisebene oder besser gesagt zunächst der Amtsbezirke geprägt haben.

Allein so wird auch verständlich, daß die ersten Reformen Brauers im heutigen Kreisgebiet zunächst deshalb Stückwerk bleiben mußten, weil im Fortbestand weltlicher und kirchlicher Standesherrschaften wie in der Säkularisierung, Mediatisierung und dem raschen Gebietsaustausch zwischen Baden und Württemberg ein stabiles Verwaltungsnetz nicht geknüpft werden konnte.

Ganz im Verständnis Brauers mit seiner Schonung der Partikularismen des Alten Reiches und den historisch gewachsenen Souveränitätsstrukturen bestanden daher im heutigen Kreisgebiet althergebrachte Amtsstrukturen fort.

 

 

Das hatte einmal ganz praktische Gründe. Die Rheinbundakte vom 12. Juli 1806 sicherte den Mediatisierten die Beibehaltung ihrer Rechte mit Ausnahme der Gesetzgebung, der hohen Gerichtsbarkeit, der Polizei-Oberaufsicht und dem Militärwesen zu. ‚2) Die fortbestehenden niederen Gerichtsbarkeiten, Zehntrechte und Lehens-rechte, in denen Privates und Öffentliches 13) erst noch getrennt werden mußte, wurden in den Grenzen der alten standesherrlichen Amtsbezirke ausgeübt. So erschien es günstig, vorderhand die neuen badischen unteren Verwaltungsbezirke in die alten Amtseinteilungen einzupassen. Erst im Zuge der Revolution von 1848/49 wurden dann auch die letzten Rechte wie die standes-herrliche Gerichtsbarkeit aufgehoben.

Konkret auf den heutigen Landkreis bezogen bedeutete dies, daß im Süden das Amt Blumenfeld für die Orte Kommingen, Nordhalden und Epfendorf bis 1857 weiterbestand, ehe es mit dem Bezirksamt Engen vereint wurde. Das aus dem fürstenbergischen Obervogteiamt Blumberg 1807 hervorgegangene standesherrliche Amt Blumberg hielt sich bis zu seinem Übergang an das standesherrliche Amt Hüfingen 1824. Wesentlich daran ist, daß die Aufgabe Blumbergs weniger mit der Aufhebung standesherrlicher Rechte in Verbindung zu bringen ist, denn mit der geschwundenen Bedeutung des Ortes als subregionalem Verwaltungszentrum in einem geänderten wirtschaftlichen und sozialen Rahmen.

Weiter im Westen, im Hochschwarzwald jenseits der heutigen Kreisgrenze, bestand von Anbeginn an auch das standesherrlich-fürstenbergische Amt Neustadt mit Linach, Schönenbach und Langenbach, die heute zum Schwarzwald-Baar-Kreis gehören.

Die Verwaltungsneuordnung Reitzensteins und die seinem Amtsantritt folgenden Erlasse, die nach und nach Steuer- und Gerichtsbarkeiten wie die Militärfreiheit beseitigten 14) wurden im Zuge des Wiener Kongresses und der Errichtung des Deutschen Bundes teilweise wieder rückgängig gemacht.

Dies führte dazu, daß der Versuch einer durch gehenden Verstaatlichung des Ämterwesens ab 1818/19 stillschweigend revidiert wurde und im fürstenbergischen Kernbereich 1824 vorläufig beendet war. Die als Ablösung des standesherrlichen Amtes Hüfingen 1813 gedachte Gründung des Bezirksamtes Donaueschingen endete 1824 mit der Auflösung bis 1844 und dem Fortbestand Hüfingens.

Das 1807 gegründete Obervogteiamt, ab 1809 Amt Villingen, mußte die 1813 erhaltenen Dörfer Tannheim und Herzogenweiler 1819 ebenfalls wieder nach Hüfingen abgeben. Das standesherrliche Amt Neustadt wurde nur vorübergehend (1813 bis 1824) durch die Abtretung von Linach, Schönenbach und Langenbach an das Bezirksamt Triberg geschwächt. Im Grunde ist nicht einmal die endgültige Aufhebung des Amtes Blumberg 1824 ein Erfolg gewesen, da dessen Gebiet ja in das standesherrliche Amt Hüfingen eingebracht wurde und letzteres stärkte. Dieses nochmalige Aufglimmen alter Rechtspositionen wurde besonders in der Gründung des standesherrlichen Amtes Möhringen 1824 deutlich, dem Unterbaldingen zugeordnet wurde.

Die übrigen historischen territorialen Strukturen, die die Gestalter der Verwaltung am Anfang fanden und übernahmen, hielten sich am Ende dann doch länger als die sich auf standesherrliche Gegebenheiten stützenden Ämter. Dies hängt mit dem Machtvakuum zusammen, das der badische Staat schnell und gründlich mit seinem Verwaltungswillen füllen konnte. Die säkularisierten Klöster und die durch das Verschwinden der Kaisermacht ihrer politischen Stütze beraubten vorderösterreichischen Lande hatten keinerlei einflußreiche Fürsprecher mehr, ebensowenig wie die einst relativ unabhängigen und stolzen Städte Villingen und Bräunlingen. So konnte sich das 1806 gegründete Bezirksamt Triberg bis 1924 halten, ebenso wie das 1810 entstandene Bezirksamt Hornberg, das 1857 an Triberg fiel. Auch das 1806 aus städtischem Territorium, Johanniterbesitz und einstigem Rottweiler Gebiet enstandene Bezirksamt Villingen hat bis 1972 die Zeiten überdauert. Das kleinere Bräunlingen hingegen durfte nur zwischen 1832 und 1840 eine ephemere Blüte als Stabsamt erleben.

Die Fortentwicklung der Ämterzahl und -struktur als Reduzierung ab der Zeit des Vormärz ist das Zeichen eines liberaler werdenden badischen Staates, der den Zuschnitt seiner Verwaltung effizient und flexibel an sich ändernde wirtschaftliche und soziale Gegebenheiten anpaßt. Das zeigt sich durch die Neuerrichtung des Bezirksamtes Donaueschingen 1844, die im fürstenbergischen Bereich das Ende des standes-herrlichen Ämterwesens einläutet, indem 1849 nach Aufhebung der standesherrlichen Gerichtsbarkeit das Amt Hüfingen, welches bereits 1844 um den Westteil des Amtes Möhringen vergrößert worden war, nun nach Donaueschingen verlagert und zum rein staatlichen Bezirksamt wurde. Der badische Staat bekräftigt damit zugleich seine Absicht, die einstige Residenzstadt zu einem Wirtschafts- und Verwaltungszentrum weiterzuentwickeln. Den ersten Fingerzeig hierzu hatte das Innenministerium durch die Erhebung des Marktfleckens in den Rang einer Stadt zu Jahresbeginn 1810 bereits gegeben. 15)

Auch das alte standesherrliche Amt Blumenfeld wurde in der Ära des gestärkten Liberalismus unter der Regierung Friedrichs I. 1857 mit dem inzwischen vom standesherrlich-fürstenbergischen zum Bezirksamt gewordenen Engen vereint. Die heute südöstlichen Kreisorte Epfenhofen, Nordhalden und Kommingen erhielten damit eine noch stärkere Orientierung hin zu Hegau und Bodensee, die heute noch, rund zwanzig Jahre nach ihrer Umgliederung in den Schwarzwald-Baar-Kreis, kulturell und ökonomisch nachwirkt.

Für die Stärkung Tribergs hingegen 1857 um den Bereich des Hornberger Amtes war die industrielle Entwicklung dieser Schwarzwaldregion und ihrer Uhren- und Feinwerktechnik ausschlaggebend. In dem Maße aber, wie diese industrielle und die damit einhergehende sozioökonomische Entwicklung gegenüber dem Villinger Raum an Geschwindigkeit verlor, war aber ebenso schnell eine Verkleinerung des Amtsbezirkes die Folge. So gingen 1864 der bedeutende Nordteil des Amtes mit Brigach, Buchenberg, Peterzell und St. Georgen an das Bezirksamt Villingen verloren, in etwa die historische territoriale Substanz des 1810 aufgehobenen württembergischen Klosteramtes St. Georgen.

Wie im Falle Donaueschingen kam auch die Stärkung Villingens nicht von ungefähr. Wirtschaftlicher Kraftzuwachs und günstige demographische Entwicklung nahe der württembergischen Staatsgrenze wurde durch verwaltungsmäßige Stärkung belohnt, der eine Verbesserung der Infrastruktur sehr bald folgte. 16) Neben dieser durch sozioökonomische Verschiebungen im Schwarzwaldraum errungenen stärksten Position im Dreigestirn neben den Ämten Donaueschingen und Triberg mag es auch die Erinnerung an das aufgelöste Donaukreisdirektorium gewesen sein, welches als staatliche Mittelbehörde von 1809 bis 1819/20 hier bestand, daß die Bezirksamtsstadt 1864 Sitz des für Selbstverwaltungsaufgaben zuständigen Kreises Villingen wurde. Dessen Größe entsprach ziemlich genau dem heutigen Schwarzwald-Baar-Kreis, da er die drei Bezirksämter Donaueschingen, Triberg und Villingen umfaßte. Der am 1.10.1864 als einer von elf Großkreisen ins Leben getretene Verband legte den Grundstein zu einer kommunalen Selbstverwaltung, die all jene Aufgaben übernahm, welche zweckmäßig überörtlich organisiert werden oder/und die Finanzkraft der kleineren Kreisorte übersteigen sollten. Die von der Staatsregierung im Jahre 1924 durchgeführte Verwaltungsvereinfachung durch Verminderung der Kreise (Bezirksämter) ist nur in geringerem Maße als Sparmaßnahme oder Auswirkung der neuen Kreisordnung von 1923 zu sehen. Durch Herabsetzung der Anzahl der Landkreise von insgesamt 53 auf 40, die weiterhin rein staatliche Behörden blieben, wuchs die Größe des einzelnen Amtsbezirks derjenigen der Selbstverwaltungskreise gewissermaßen entgegen. Dies geschah keineswegs unabsichtlich. Die Diskussionen im Zuge der politischen Umwälzung 1918/19 und ein Antrag 1920 im Landtag in Karlsruhe hatten bereits auf einen Ausbau des Bezirksamtes zur Selbstverwaltungskörperschaft gezielt. In den schwierigen Nachkriegsjahren war angesichts der leeren Kassen der Schritt jedoch nicht gewagt worden. Einziges Ergebnis blieb die Stärkung der vorhandenen elf Großkreise auf Kosten der Selbstverwaltung der einzelnen Kommunen.

Wie stets brachte auch die Reform von 1924 ihren Teil an Änderungen. Mit der Aufhebung des Bezirksamtes Triberg im Zuge der Verwaltungsvereinfachung verschwand ein letztes Stück Vorderösterreich, war das Bezirksamt doch zuvor lange Jahre das Amtshaus des Obervogtes gewesen.

Der Amtsbezirk selbst wurde zwischen den Bezirksämtern Donaueschingen, Wolfach und Villingen aufgeteilt. Letzteres erhielt alle heute noch im Landkreis befindlichen ehemaligen Triberger Orte außer Furtwangen, Neukirch, Gütenbach und Rohrbach, die an das Donaueschinger Bezirksamt gingen. Damit war das Amt am Donausprung noch einmal gewachsen. Schon 1921 waren Hammereisenbach-Bregenbach angefallen wie auch der Ostzipfel des seit der Säkularisation beim Amt Bonndorf gebliebenen St. Blasien.

Damit war Donaueschingen zu einer bedeutenden Verwaltungseinheit auf dem Weg vom Schwarzwald zum Bodensee im südlichen Baden geworden.

Neben dem übergeordneten politischen Aspekt der langsamen Vorbereitung einer Einheit von Selbst- und staatlicher Verwaltung scheinen aber wiederum wirtschaftliche und demographische Gründe für die Auflösung Tribergs und die Stärkung Donaueschingens und Villingens eine Rolle gespielt zu haben. Hier spiegelt sich der Bevölkerungsrückgang und die wirtschaftliche Schwäche des Innerschwarzwaldes, der in Donaueschingen durchweg günstige 17) oder wie in Villingen zumindest bessere Wirtschaftsbedingungen gegenüberstanden. 18) Hingewiesen in diesem Zusammenhang sei aber auch auf eine mit dieser Reform sichtbar werdende Eigenheit, den Sitz der Kreisverwaltungen an die Ränder des badischen Staatsgebietes zu legen. Noch heute, nach der großen Kreisreform von 1973, wird das Gebiet des ehemaligen Großherzogtumes Baden von der Periphere her kreisverwaltet. Diese seit der Mitte des 19. Jahrhunderts sichtbar werdende Tendenz hängt sicher nicht allein mit dem wirtschaftlichen und demographischen Niedergang des Innerschwarzwaldes im Vergleich zur raschen industriellen Entwicklung von günstig gelegenen Orten zur Energiegewinnung und Güterverteilung zusammen. Eine plausible Erklärung des Phänomens konnte aber bis jetzt nicht gefunden werden.

Gleichzeitig sind alle Kreisverwaltungsstädte mit Ausnahme Heidelbergs ehemals badische, reichsstädtische (habsburgische) oder vorderösterreichische Orte. Damit scheint es, als habe man vielleicht unbewußt aber endgültig die Erinnerung an einstige standesherrliche Machtzentren verwischen wollen. So gesehen, mußte Donaueschingen schließlich als zu sehr an das Fürstentum Fürstenberg gebundene Kreisverwaltung dem habsburgischen Villingen weichen. Bis es jedoch so weit war, vollzogen sich in der Zeit des Dritten Reiches in Kreisangelegenheiten noch einmal Änderungen, die sowohl das heutige Kreisgebiet als auch die Stellung des Landkreises berührten. Das im Zuge der „Gleichschaltung“ erlassene badische Landesgesetz vom 30. Juni 1936, das der aufkeimenden Selbstverwaltung ein Ende bereitete, hatte vor allem auch eine Verringerung der Amtsbezirke im Auge. Ob die Auflösung des Bezirkes Engen und die Zuweisung von Kommingen und Nordhalden an Konstanz, von Fützen und Epfenhofen an Neustadt politische Gründe gehabt haben könnte, bedarf erst noch einer Untersuchung. Jedenfalls erhielt das Amt zunächst nur Grüningen zugewiesen.

Erst in der Kreisreform vom 24. Juni 1939, welche die noch einmal vergrößerten Amtsbezirke nun auch zur Selbstverwaltungskörperschaften werden ließ, gelang Donaueschingen ein Ausgleich. Außer Nordhalden und Bachheim kamen alle vorgenannten Orte zum Kreis. Der Landkreis Villingen hingegen blieb von der territorialen Neugliederung unberührt.

Weder die nach 1945 entstandenen Länder Baden noch Württemberg haben sich in der Nachkriegszeit an eine territoriale Neugliederung des Landkreises gewagt. Die durch Besatzungsleitlinien und administrative Vorbilder der Besatzungsmächte beeinflußten Landkreisverwaltungen und die noch ungefestigten Länder behinderten zunächst eine Fortentwicklung.

Während in Baden die Verordnung Nr. 60 des französischen Oberkommandierenden Rechtsstatus und Doppelstellung des Kreises kaum antastete und mit den Grundsätzen aus der Zeit vor 1933 verband, wurden für Württemberg-Baden 1946 und für Württemberg-Hohenzollern 1948 Kreisordnungen erlassen, die „zu alten Grundsätzen in Verfassung und Organisation … zurückkehrten“. 19) Auch hier wurde die Doppelstellung aufrechterhalten, der Landrat jetzt jedoch durch die Kreisvertreter gewählt und zum Kommunalbeamten gemacht.

Die entstandene Zersplitterung überdauerte zunächst die Gründung des Landes Baden-Württemberg. Als erster Schritt zur Vereinheitlichung der Kreise wurde 1953 ein „Gesetz zur vorläufigen Angleichung des Kommunalrechts“ erlassen, bis die erste Landkreisordnung 1955 in Kraft trat.

Wer sich dieses schwierigen Nachkriegsweges im Leben der Landkreise bis 1972 erinnert, kann verstehen, mit welch unterschiedlichen Voraussetzungen jene Orte in den neuen Schwarzwald-Baar-Kreis traten, die nicht aus altbadischen Landkreisen kamen. Gerade für jene neuen Kreisorte, die aus einer säkularen Stabilität württembergischer Oberämter in den neuen Landkreis entlassen wurden, mußte der Übertritt schmerzlich erscheinen. Trotz ihrer Randlage in den alten Landkreisen waren sie es nicht wie auf badischen Gebiet gewohnt, Umgliederungen hauptsächlich aufgrund veränderter wirtschaftlicher Gegebenheiten ausgesetzt zu sein.

In der am 1.1.1973 wirksam gewordenen größten Verwaltungsreform in Baden-Württemberg nach dem Krieg, die in unserem Raum die Errichtung des Schwarzwald-Baar-Kreises gebracht hat, wird das Wirken historischer Traditionen sichtbar, die meines Wissens von den Verwaltungsreformern nirgends bewußt und deutlich formuliert wurden. Ohne einer historischen Bewertung vorzugreifen, die aufgrund der kaum zwanzig Jahre zurückliegenden Ereignisse und der noch nicht geöffneten Archive so schnell nicht wird vorgenommen werden können, bietet die Betrachtung des auf der Grundlage des Kreisreformgesetzes vom 26.7.1971 zum 1.1.1973 geschaffenen Schwarzwald-Baar-Kreises zwei Aspekte, die altbekanntes und Neues vermischen. Die Auflösung des Landkreises Donaueschingen und die damit einhergehende Verlagerung des Verwaltungsschwerpunktes nach Villingen, d.h. von Süden nach Norden, folgt der Verlagerung des wirtschaftlichen Schwerpunktes in der Region. Gerade in dieser Entscheidung offenbart sich eine historische Kontinuität, die sich auf die im Großherzogtum Baden gegründete Tradition der Verwaltungsraumneu- und umgliederung aus ökomischen und sozialen Aspekten stützt, der politische Aspekte untergeordnet werden.

Ergänzt wird diese Tradition durch Hinzunahme moderner wirtschaftlicher Gesichtspunkte, die infrastrukturelle Gegebenheiten miteinbeziehen. Die bereits zum Zeitpunkt der Kreisreform in Planung befindliche Autobahn Stuttgart-Singen wurde zur östlichen Grenze des neuen Landkreises, woraus sich eine Einbeziehung alter württembergischer Orte ergab. 20)

Im neuen Großkreis vollzieht sich wiederum auf staatlicher und Verwaltungsebene ein Stück Integration oder besser gesagt Verzahnung der historischen Staaten Baden und Württemberg mit Löschung vornationaler und nationaler politisch-territorialer Strukturen. Der aus der eher gelenkten Volksabstimmung am 25.4.1952 hervorgegangene und am 7.6.1970 erneut bestätigte Bundesstaat Baden-Württemberg wird auf Grundlage des Kreisreformgesetzes vom 26.7.1971 bis zum 1.1.1973 in der Gestaltung des Schwarzwald-Baar-Kreises ein weiteres Stück Realität, indem er einst württembergischer Orte wie Schwenningen (mit Mühlhausen seit 1969), Tuningen (Lkr. Tuttlingen) und Weigheim (Lkr. Rottweil) einem rund 150 Jahre alten badischen Landesteil hinzufügt. Dieser Willen zur Verzahnung gilt noch viel mehr für die Abgabe des Ostteiles des Landkreises Donaueschingen an Tuttlingen, die eine weitere Tilgung alter politischer Strukturen sichtbar werden läßt. Die Raumschaften Immendingen, Geisingen und das anschließende Aitrachtal waren nämlich alte fürstenbergische Besitzungen. Hierzu paßt auch die Abgabe Unadingens an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, der als eine verwaltungstechnische Entfernung einstigen fürstenbergischen Landes vom Herrschaftszentrum Donaueschingen begriffen werden könnte.

 

Daß in dieser tiefgreifenden Modellierung des Kreises auch geographisch-kulturelle Gesichtspunkte eine Rolle spielten, sei nur am Rande erwähnt. So wurde Urach, das kirchlich zum Dekanat Villingen und politisch bis 1806 zum fürstenbergischen Amt Vöhrenbach gehört hatte, nach Eingliederung in Vöhrenbach ebenfalls zum Landkreis gezogen. Das durch Württemberg und die Reformation stark geprägte Tennenbronn hingegen ging an den Landkreis Rottweil als Nachfolger des württembergischen Oberamtes Rottweil.

Daß die Verwaltungsgliederung der Landkreise derzeit gebietsmäßig abgeschlossen ist, bedeutet keineswegs eine Garantie für künftige Zeiten. Wenn uns die Geschichte etwas lehrt, so das, daß Landkreise lebendige Gebilde im Leben eines Landes sind. Auf künftige Entwicklungen darf man daher gespannt sein.

Anmerkungen:

1) Dazu Gudrun Kling, Die vordere Herrschaft Tengen vom Verkauf an Österreich 1522 bis … zum Verkauf an Baden 1811, in: Tengen, Geschichte der Stadt und ihrer Ortschaften, Hegau-Bibliothek Band 79, Singen, 1991, S. 113-144

2) Gudrun Kling, Die Herrschaft Tengen-Hinterburg und Blumenfeld bis zum Endes des Alten Reiches, in: wie 1, 5.145-177

3) Eine Geschichte der Stadt Blumberg ist derzeit in Bearbeitung. Wenige Angaben zur fürstenbergischen Amtsstadt in: Karl Siegfried Bader, Burg, Dorf, Stadt und Herrschaft Blumberg, o. 0., o. J. (1954), 40, VII S.

4) Joachim Sturm, Zur Entwicklung der Kreisgrenzen. Der badisch-schweizerische Grenzvertrag vom 1.3.1839 in: Almanach 90 des Schwarzwald-Baar-Kreises, S. 152-156

5) Seit 1723 hatte das Kloster auch die gräflichen Rechte von Fürstenberg im Ort gepachtet

6) Dazu Franz Laubenberger, Breisgau-Archivalien im Staatsarchiv Modena (1797-1807), Freiburg, Selbstverlag Stadtarchiv (Hrg.), 1980

7) Franz Quarthal und Georg Wieland, Die Behördenorganisation Vorderösterreichs, Bühl, 1977, insbesondere Anhang Karte 1

8) F. Graner, Aus der Geschichte der beiden Schwarzwaldstädte Hornberg und Schiltach sowie des Amtes Hornberg zur württembergischen Zeit, in: Die Ortenau 24, 1937, S. 64-78

9) Lothar Gall, Gründung und politische Entwicklung des Groß-herzogtumes bis 1848, in: Badische Geschichte vom Großherzogtum bis zur Gegenwart, Landeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), Theiss, Stuttgart, 1979, S. 15

10) Diese und nachfolgende Zitate: Walter Grube, Vogteien, Ämter, Landkreise in Baden-Württemberg, Band I, Rechtliche Grundlagen, Kohlhammer, Stuttgart, 1975, S. 102

11) Eine umfassende Studie steht noch aus, einige Angaben zum letzten Landeskommissär Marcel Nordmann von Erich Will, in: Badische Biographien NF., III, S. 200 und Josef Astfäller, Tätigkeit beim Landratsamt Konstanz 1943-1948, in: Der Hegau 41/42.1984/85, S. 294-299

12) Dazu auch Otto Hamann, Die deutschen Standesherren und ihre Sonderrechte, Donaueschingen, 1888

13) Karl Sigfried Bader, Schriften zur Landesgeschichte, Band 3, 1983, S. 221

14) Werner Ruch, Die Verfassung des Kantons Hegau-Allgäu-Bodensee der unmittelbaren freien Reichsritterschaft, Diss., Mainz, 1955, S. 84 ff.

15) Erlaß des badischen Innenministeriums vom 27.1.1810, zur Stadterhebung auch Volkhard Huth, Donaueschingen, Thorbecke, Sigmaringen, 1989, S. 87

16) Eine umfassende Wirtschaftsgeschichte der Region steht noch aus, zahlreiche Angaben jedoch bei: Ulrich Rodenwaldt, Das Leben im alten Villingen. Geschichte der Stadt im Spiegel der Ratsprotokolle des 19. und 20. Jahrhunderts, Jahrbuch XV des Geschichts- und Heimatvereins Villingen e. V., 1991

17) Volkhard Huth, Donaueschingen. Thorbecke, Sigmaringen, 1989, S. 188-192

18) Dazu zahlreiche detaillierte Angaben bei Annemarie Conradt-Mach, Arbeit und Brot, Die Geschichte der Industiearbeiter in Villingen und Schwenningen von 1918 bis 1933, Neckar-Verlag, Villingen-Schwenningen, 1990

19) Die Landkreisordnungen in der Bundesrepublik Deutschland, hrsg. von Hans-Georg Wormit, Deutscher Gemeindeverlag, Köln, 1960, S. 34 f.

20) Zum Autobahnbau: 40 Jahre Baden-Württemberg: Aufbau und Gestaltung 1952-1992, hrsg. von Meinrad Schaab, Theiss, Stuttgart, 1992, S. 426 ff.

Die Karte auf S. 40 ist der Broschüre „Der Schwarzwald-Baar-Kreis, seine Aufgaben“ entnommen.