Erinnern Sie sich noch? Villingen im Wandel der Zeit (Gerhard Hirt)

Ein Spaziergang in die Vergangenheit, mit Motiven, die der einheimische Kunstmaler Albert Säger (1866 -1924) mit seinen Bildern der Nachwelt hinterlassen hat: Mit seinen historischen Fassadenmalereien und Gebäudeausstattungen, die meist „Geschichten“ erzählten, hat er um 1900 wesentlich zum neuen Erscheinungsbild Villingens beigetragen, so Ulla Merle im Ausstellungskatalog 1998 „Beruf Künstler“. Manches ist nicht mehr so wie früher, anderes blieb erhalten. Geblieben ist – jedenfalls in der Erinnerung – überwiegend das Bild von unserer „liebwerten Stadt“.

Kaiserring mit Glockengießerei Grüninger (heute Seniorenresidenz), Turm der Johanneskirche, gemalt 1917.

 

Lorettokapelle um 1919.

St. Vituskapelle, am 27.12.1944 durch Bomben zerstört. Dahinter das Gutleuthaus (an der Bertholdstraße), das wenig später – am 30. 2.1945 – ebenfalls einem Luftangriff zum Opfer fiel.

Das Pförtnerhaus zum früheren Heilig-Geist-Spital in der Rietgasse, das vor einigen Jahren leider abgebrochen wurde.

Kaiserturm um 1917; damals fand man noch in den Anlagen (wie auf dem Bild ersichtlich) das „stille Örtchen für menschliche Bedürfnisse.“

 

Blick zum Münster durch die Rathausgasse, rechts vorne das frühere Ökonomiegebäude des Malers dieser Bilder, Albert Säger, daneben der Hofeingang zur früheren Metzgerei Münzer.

 

Blick in die Schulgasse, noch ohne das Gemeindezentrum Münster