Silberpfennig des hohen Mittelalters aus dem näheren Stadtgebiet

 

Bei der abgebildeten mittelalterlichen Münze (Privatbesitz) handelt es sich um eine der ältesten, die bisher im näheren Stadtgebiet Villingens gefunden wurde. Es ist ein Silberpfennig des Klosters Rheinau unter Laufenburger Herrschaft — einseitig geprägt, sogenannter Brakteat. Die Prägung erfolgte um 1325. Das Münzbild, etwa 1 cm Durchmesser, enthält, für den Laien nicht erkennbar, den Salm — einen Rheinfisch — ( keinen Vogel bzw. Raben), der zum Wappen der Abtei Rheinau gehörte, und einen sechsstrahligen Stern. (Fundort, Fundjahr und Finder sind der Redaktion des Jahresheftes bekannt.) Die Auskunft stammt von Dr. Peter Martin, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Münzkabinett.