De Herter (Hans Hauser)

Auszug aus „Dief i de Nacht“ von Hans Hauser

Jetz goht de Herter still dur d’Gasse. Vu de

Altstadt kunt er dur rii und bloost im hohle

Graben unne. Watet dur nuff und bloset

unterem Bogge.

Bloset am Benediktiner und am Kloster.

Goht dur nab und dur nus und bloset i de

Fülli. Überall hört mer ’s Hoern, me mont es

trüeg en en Engel.

Kinder, verschloofet nit. Verschloofets nitte!

Dierli gspürede scho, es stampfet i de

Stääl und schüttlet Ketteme. No e

nu no e Wiili!

Stoht er nit scho am Brunne n a de Zeahntschiir? ’s

garret unter de Stiffel. Au, wie dampft sin Otem!

’s ische! Schlupft us de Händsche, huestet,

huchet i d’Händ und

nestlet am Mantel, wo ner ’s Hoern verschoppet,

sorgli bhüetet und gwermt het.

Wischt nohmol es Muul ab, setzt es Hoern aa,

und holet Otem. Loset jetz, Kinder!

„Oh, ihr Veah,

ihr Küeh,

ihr Stier

stond uff!

Stand uff, stand uff, Du fuuli Magd

und nimm Di Kueh am Halftersack,

und milk si suber, suber us,

der Herter wartet scho

vors Gruslis, Gruslis Hus!“