Zwischen Abwehrkampf und Angriffslust (Christian Schulz)

Villingen im Dreißigjährigen Krieg nach den Tagebüchern des Benediktinerabtes Georg II. Gaisser von Sankt Georgen

Zu den herausragenden Figuren der Villinger Lokalhistorie und der Regionalgeschichte des heutigen Schwarzwald-Baar-Kreises muss der Sankt Georgener Benediktinerabt Georg II. Gaisser gezählt werden. Dieser Rang gebührt ihm nicht in erster Linie wegen seines ordenspolitischen Engagements während des Dreißigjährigen Krieges oder wegen seiner Bemühungen um eine Reform des von ihm geleiteten Klosters, sondern aufgrund der Tagebücher, deren Anfertigung er 1621 begann und erst knapp vor seinem Tod 1655 abbrach. Es handelt sich dabei in einer an Selbstzeugnissen eher armen Epoche um eine außergewöhnlich umfangreiche und aussagekräftige, über die Grenzen Südwestdeutschlands hinaus bedeutsame autobiographische Quelle, die auf Tausenden von Seiten vorwiegend in lateinischer, gelegentlich auch in deutscher Sprache die Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung der Konflikte des Konfessionellen Zeitalters durch einen katholischen Geistlichen dokumentiert.1)

Georg II. Gaisser wurde 1595 als Sohn eines Klosteramtmanns im oberschwäbischen Ingoldingen geboren und gelangte bereits als Kind nach Villingen in die Obhut seines Onkels Michael, welcher damals den örtlichen Benediktinern vorstand.

Glasfenster mit Klosterwappen über dem Hauptportal der Benediktinerkirche in Villingen

 

Bevor der junge Georg 1619 die Priesterweihe empfing und acht Jahre später selber zum Abt vonSankt Georgen aufstieg, kam er in den Genuss eines mehrjährigen Unterrichts an drei verschiedenen Hochschulen, wobei das Theologiestudium an der vorderösterreichischen Landesuniversität Freiburg im Breisgau nach kurzem Intermezzo im bayerischen Ingolstadt das Ende der akademischen Laufbahn markierte. Seinen Bildungsgang gestartet hatte der Kleriker im fürstbischöflich-augsburgischen Dillingen an der Donau bei der Gesellschaft Jesu, deren dortige Semi-Universität auch vielen seiner Ordensbrüder die spezifisch jesuitische Mischung aus konfessioneller Orthodoxie und humanistischer Gelehrsamkeit einpflanzte.2)

Geprägt wurde Gaissers Existenz durch den Kampf um die Rückerstattung der in der Reformationszeit vom protestantischen Herzogtum Württemberg okkupierten und säkularisierten Abtei Sankt Georgen an den seit der Mitte des 16. Jahrhunderts im benachbarten Villingen ansässigen Benediktinerkonvent. Nachdem Kaiser Ferdinand II. 1629 vor dem Hintergrund habsburgischer Waffenerfolge in der ersten Kriegsphase das Restitutions-edikt erlassen hatte und auch die kurze Herrschaft des lutherischen Königreichs Schweden über den Süden des Heiligen Römischen Reiches im Zuge der Schlacht bei Nördlingen 1634 beendet worden war, konnten die Mönche ihren angestammten Besitz tatsächlich wiedergewinnen und eine Rekatholisierung der Untertanen des Klosterterritoriums in die Wege leiten. Dieses Aufbauwerk brachen dann aber 1648 die Verfügungen des Westfälischen Friedens mit einer Bestätigung der württembergischen Einverleibung des Monasteriums unwiderruflich ab, so dass sich die Mönche zur Umwandlung des Villinger Exils in eine dauerhafte Residenz gezwungen sahen. Als Mitglied einer umtriebigen Generation von Vertretern der alten Orden hatte Gaisser einst Abschied von der bescheidenen Passivität seiner Vorgänger genommen und musste nun verbittert und unversöhnt den Stab an Nachfolger übergeben, die sich mit den unverrückbaren Fakten zu arrangieren verstanden.3)

Bei aller Überzeugung von der Wahrheit des katholischen Bekenntnisses und der Legitimität der eigenen Rechtsansprüche begegnet uns in den Tagebüchern dennoch kein konfessionalistischer Scharfmacher, sondern ein beharrlicher Pragmatiker, der juristische Argumentation an die Stelle religiöser Polemik setzte. Insofern verwundert es kaum, wenn der skeptische und mitunter melancholische Abt sich von den Gewalttaten aller Parteien des Dreißigjährigen Krieges distanzierte, eine umfassende Dehumanisierung beklagte und das moralische Versagen seiner Mitmenschen anprangerte. Obwohl dem belesenen Gaisser der zeitgenössische Gedanke vom Krieg als einem Strafgericht Gottes nicht völlig fremd war, zog er jeder apokalyptischen Sinngebung die tröstliche Hoffnung auf Frieden und zivilisatorischen Neuanfang vor, die er aus der Lektüre der klassischen antiken Literatur und Philosophie schöpfte.4) Auch die alltäglichen Lebensbedingungen der ländlichen und städtischen Bevölkerung an Brigach und Breg sowie den Oberläufen von Donau und Neckar spiegeln sich in den Notizen des Prälaten auf eindrückliche Weise wider. Für die Misere einer zwar wehrhaften, aber trotzdem drangsalierten, dezimierten und ausgeplünderten Bauernschaft machte Gaisser ein Söldnertum verantwortlich, dass sich seines Erachtens in den höheren und niederen Rängen vornehmlich durch Brutalität, Disziplinlosigkeit, Gier und Unverschämtheit auszeichnete. Zwischen beiden Extremen siedelte der Abt die Einwohner Villingens an, welchen er von den mächtigen Honoratioren bis hinunter zum urbanen Bodensatz sowohl die Rolle der mutigen Opfer soldatischer An- und Übergriffe als auch diejenige der das Umland verwüstenden Täter zuwies. Und wirklich zeigte dieses befestigte Zentrum der Schwarzwald-Baar-Region im Dreißigjährigen Krieg den Nachbarn ein janusköpfiges Profil: attraktiver, weil zuverlässigen Schutz versprechender Schonraum einerseits und gefürchteter Ausgangspunkt für Aggressionen gegen Land und Leute andererseits.5)

 

Abtswappen in Sandstein gehauen am Schulgebäude gegenüber der Benediktinerkirche

 

Innerhalb der österreichischen Vorlande, also der habsburgischen Territorien zwischen Vogesen und Lech, gehörte Villingen wie das nahe Bräunlingen zur Gebietseinheit Vorderösterreich. Deren Name wurde erst 1753 im Zusammenhang mit der theresianischen Verwaltungsreform auf alle südwestdeutschen Herrschaften der Kaiserfamilie auch in Schwaben und Vorarlberg ausgedehnt. Noch zu Lebzeiten von Abt Gaisser bezeichnete Vorderösterreich lediglich die Besitzungen Habsburgs im Elsass, Sundgau und Breisgau, am Hochrhein, in der Ortenau sowie im Schwarzwald. Ihre den Oberbehörden in Innsbruck nachgeordnete Administration wanderte infolge militärischer Bedrohung 1632 vom oberelsässischen Ensisheim in die freilich bereits sechs Jahre später von weimarischen Truppen eroberte Rheinfestung Breisach ab. Bis 1665 entstammten die Landesherren für mehrere Jahrzehnte einer Tiroler Nebenlinie der habsburgischen Dynastie — so auch der dezidiert katholische, 1632 verstorbene Erzherzog Leopold V., dessen noch junger Sohn Ferdinand Karl erst 1646 nach einer gemeinsamen Regentschaft seiner Mutter Claudia von Medici mit den beiden Kaisern Ferdinand II. und Ferdinand III. die Regierungsgeschäfte übernehmen konnte. Das nach innen durch eine Zunftverfassung organisierte Villingen repräsentierte sich nach außen durch seine Mitgliedschaft in einer der drei Kurien der sogenannten vorderösterreichischen Landstände am Oberrhein und auf dem Schwarzwald, nämlich jener der Städte und Landschaften.6)

Nachdem im November 1632 eine vom kaiserlichen Kommandanten Johann Werner Aescher von Büningen geführte, über 500 Mann starke Schutztruppe in Villingen eingetroffen war7), musste die solchermaßen gewappnete Stadt zum Auftakt des folgenden Jahres eine erste Belagerung durch württembergisches Militär erdulden. Obschon man auf den Ort [Agnitae sphaerae [Feuerkugeln]8) abschoss, verlief die Unternehmung im Sande und wurde nach nur knapp zwei Wochen maximo […] ludibrio atque damno [begleitet von sehr großer Schadenfreude]9) beendet. Einige Monate darauf versuchte eine herzogliche Belagerungsarmee im Verein mit schwedischen Soldaten aufs Neue, den Widerstand der österreichischen Besatzung und der von der städtischen Verfassung zu bewaffnetem Verteidigungsdienst verpflichteten Bürger zu brechen. Dass dies trotz vehementer Beschießung wiederum nicht klappte, hing wesentlich — so meinte der Abt — mit dem außerordentlichen Mut und der Solidarität der urbanen Bevölkerung zusammen.10)

Im Sommer 1634 nahm die dritte der von Württemberg heraufbeschworenen Belagerungen ihren Lauf. 11) Eine unverwechselbare Originalität verlieh ihr das Experiment der Angreifer, Villingen durch Stauung der dicht an der Stadtmauer vorbeiziehenden Brigach zu überfluten und so zur Kapitulation zu nötigen. Gleichwohl war diesem Trick genauso wenig Gelingen vergönnt wie dem Rest der Kampagne, die laut Gaisser lediglich remisse [lasch] 12) betrieben wurde und dank effizienter Attacken der städtischen Besatzung auf ihre militärischen Gegner und auf die um den Lebensmittelnachschub bekümmerten Bauern aus dem württembergischen Schwarzwald nie recht in Fahrt kam. Brutale Villinger Offensiven gegen lutherische Ortschaften führten dort enorme materielle Schäden und den Tod von Zivilisten herbei: Mindestens zweimal befanden sich auch wahrscheinlich absichtlich umgebrachte Pastoren unter den Opfern.

Nachdem es ihm unter abenteuerlichen Umständen geglückt war, aus dem locker abgeriegelten Villingen zu entweichen, riskierte Gaisser im letzten Belagerungsmonat eine Reise in den unruhigen Bodenseeraum. Sie verfolgte in städtischem Namen als auch aus eigener Initiative primär den Zweck, mit dem Haus Habsburg sympathisierende Militärführer zu raschen Aktionen zum Vorteil der Eingeschlossenen zu überreden. Bei diesen Gesprächen erfreute sich der Abt vieler liebenswürdiger Worte, konnte jedoch keine konkreten Ergebnisse vermelden, die allerdings nach dem Ende der Einkesselung Villingens im Anschluss an die herbe schwedische Niederlage bei Nördlingen im September 1634 auch nicht mehr erreicht zu werden brauchten.13)

Bis zu diesem erlösenden Geschehnis mussten die Einwohner Villingens seit der zweiten Hälfte des Jahres 1632 auch außerhalb der Belagerungszeiten fortwährend um Leben, Freiheit und Eigentum bangen, wenn sie aus der Stadt gingen, um Waren und Nachrichten zu transportieren oder auf dem Feld und im Wald zu arbeiten.14) Zwar mühten sich die stationierten österreichischen Truppen, diesen von Soldaten der anderen Seite verursachten Gefahren durch Verteidigungseinsätze und Präventivschläge zu steuern, erfüllten ihr Soll aber kaum in befriedigendem Ausmaß, was sich Gaisser mit Uneinigkeit der Kommandanten, konfusem Vorgehen sowie Mangel an Vorsicht erklärte.15) Nicht selten glitten die Ausfälle der Villinger Besatzung in blutige Raubzüge gegen Bauern und Durchreisende ab — eine eingewurzelte Beschäftigung für die teils ernsthaft um ihre Existenzgrundlage besorgten, teils bloß beutehungrigen Söldner des Dreißigjährigen Krieges. Kritische Anfragen des Abtes bezüglich der Ausplünderung der Umgebung verhallten bei ihnen ungehört oder bewirkten ungestümen Jähzorn: Wan sich der abbt der sachen viel beladen wöll, so wöllen sie ihne selbsten erschueßzen.16)

Bald wurde es in Villingen zur Tradition, durch feierliche Prozessionen und heilige Messen an die gemeisterten Belagerungen zu erinnern 17). Weit über die Grenzen der Region hinaus sprachen sich die ungewöhnlichen Leistungen der Verteidiger herum: Ein von Gaisser erwähnter, namenlos bleibender Benediktiner aus Mehrerau bei Bregenz schrieb der Stadt gar eine aus diesen Ereignissen erwachsene Berühmtheit zu.18) Die vermeintliche Prominenz ließ sich indes nicht ungetrübt genießen, denn das Loblied auf Villinganorum civium virtutem, quae antehac in triplici obsidione […] orbi inclaruerit [die Standhaftigkeit der Villinger Bürger, welche nach bislang dreimaliger Belagerung auf der ganzen Welt bekannt geworden sei], sangen auch gerne die kaiserlichen Militärs, um zögernde Einwohner psychologisch geschickt zu gesteigerten defensiven Anstrengungen zu ermuntern oder zur Duldung einer aufgestockten Zahl von Soldaten zu motivieren. 19)

Hatten sich in den Jahren der Umzingelung Gemeinschaftsgeist und Hilfsbereitschaft in Villingen intensiv bemerkbar gemacht, kehrten doch alte Konflikte zwischen verschiedenen Personen und Gruppen immer wieder schnell hinter die Mauern zurück, was etwa für Gaissers mal schwelende, mal offen ausgefochtene Händel mit der städtischen Obrigkeit diagnostiziert werden muss. Der Klostervorsteher vertrat die Auffassung, dass der Rat ihm und seiner Abtei wie überhaupt allen Monasterien völlig abgeneigt sei und ein mönchenfeindlich gernuet an den Tag lege. Beweise für diesen Verdacht fand der Kleriker in den nach seinem Dafürhalten überzogenen Sachleistungs-und Geldforderungen an seinen Konvent für militärische Aufgaben der Stadt und in der arroganten Art, wie Einwände dagegen abgewiesen würden.20) Um die Berechtigung und Höhe seines Anteils an kommunalen Zahlungen für habsburgische Kriegsbelange rang Gaisser ein ums andere Mal mit den Villinger Amtsträgern, die ihrerseits ein beträchtliches Interesse an Vermeidung oder Abschwächung von finanziellen Bürden für die Stadtbevölkerung hatten und lieber den als Klotz am Bein wahrgenommenen Ordensmann bluten lassen wollten. 21) Gaissers Fazit: Es sei consuetudo Villingensium [Villinger Gewohnheit], das Kloster Sankt Georgen bei Geldgeschäften über den Tisch zu ziehen.22) Die Herabwürdigung des Abtes ging so weit, dass nach der Festsetzung eines Klosteruntertanen wegen mutmaßlichen Diebstahls der Rat keine Beschwerdebriefe des als unzuständig und machtpolitisch zweitklassig beurteilten Gaisser annehmen mochte und sogar ankündigte, auch die Überbringer eventueller Schreiben zu inhaftieren.23) Im Rahmen eines Streits um die Rechte an fünf Bauernhöfen im Kirnachtal drohten aufgebrachte Ratsherren dem Prälaten den Abriss einer Mauer an, welche zum Villinger Pfleghof der Abtei Sankt Georgen gehörte.24) Etwas später tat anlässlich derselben Kontroverse der von Gaisser in beider Todesjahr als sein bester Gefährte 25) charakterisierte Bürgermeister Engesser dem Abt kund, er werde den Villinger Benediktinern fortan vielleicht seine schützende Hand versagen, was den wehrlosen Konvent gänzlich der Repression des Rates ausliefern würde.26) Tatsächlich geriet Gaisser kurz darauf noch mehr in Bedrängnis: Refertur mihi senatus decretum esse hoc: deinceps mihi pascua publica esse prohibita, muncipali jure me excludendum [Es wird mir berichtet, dass der Rat beschlossen habe, mir künftig den Zugang zur öffentlichen Weide zu verbieten und mich von den bürgerlichen Rechten auszuschließen].27) Als weiteres Druckmittel und Zeichen städtischer Besitzansprüche entdeckte der Magistrat die Abwälzung von Villinger Einquartie-rungspflichten auf die Kirnachtaler Untertanen des sich vorderhand vergebens widersetzenden Abtes, der sich bei nächtlichen Pöbeleien als Schelm, Dieb, Mörder, Hechß titulieren lassen musste. 28)

Das Benediktinerkloster in Villingen in einer stark schematisierten Zeichnung von Guido Renner aus dem Jahr 1805.

 

Hier wird offenkundig, dass Gaisser zu den normalen Bürgern Villingens gleichfalls ein angespanntes Verhältnis hatte. Zwar schätzte der Prälat ihre Wachsamkeit und ihre riskanten, oft mit Gefangenschaft oder Tod endenden Verteidigungsbemühungen,29) konstatierte daneben aber eine rücksichtslose, auch das Sankt Georgener Klostergebiet nicht verschonende Aggressivität.30)

Nach einer den Villingern von einem anderen Geistlichen gehaltenen Bußpredigt, in der ihnen angekreidet wurde, dass sie sich immisericordiam in pauperes, blasphemiam, et inimicitias seu discordias [Unbarmherzigkeit gegenüber den Armen, Gotteslästerung und Feindseligkeiten beziehungsweise Zwietracht] hätten zu Schulden kommen lassen, notiert Gaisser, dass der Sündenkatalog allemal ergänzt werden müsse um die Tatbestände cupidi-tatem et rapacitatem, quae multos incolas tenebat in aliena invadere semper paratos [Gier und Raubsucht, von denen viele Einwohner, immer zur Aneignung fremden Eigentums bereit, beherrscht waren]. 31)

Im Anschluss an eine feindliche Attacke warfen ein paar Städter dem Sankt Georgener Klosteruntertanen Michael Pfaff vor, die ihm darüber zur Verfügung stehenden Informationen vorsätzlich nicht in Villingen gemeldet zu haben — und dies ganz im Sinne des Abtes, der sich beim Gegner habe einschmeicheln wollen. Von Protesten Gaissers begleitet, wurde der sich äußerst ungerecht behandelt fühlende Pfaff auf bürgerlichen Druck hin von Soldaten arretiert und mehrere Tage lang unter unerquicklichen Bedingungen eingesperrt 32) Absoluter Tiefpunkt der Animositäten war aus der Perspektive des Abtes zweifellos die weitgehende Zerstörung der Klosterbauten in Sankt Georgen im Oktober 1633, zu der Gaisser bei einer Besichtigung der Ruinen anmerkt: Horror sane me ad medullas intimas usque pervasit [Fürwahr durchlief mich ein Schauder bis in das innerste Mark].33) Auf der Basis einer städtischen Entschließung wurden Ende Februar 1634 die noch unversehrten Gebäude, die in den Augen der Villinger Verantwortungsträger ein potenzielles Versteck für gegnerische Armeen darstellten, ebenfalls niedergebrannt und dabei Todesopfer billigend hingenommen? 34) Wegen seiner angeblich unsolidarischen und einseitig die Interessen der gering geachteten Bauern aus dem Klosterterritorium berücksichtigenden Gesinnung hätte so mancher Einwohner Villingens eine dauerhafte Entfernung Gaissers aus der Stadt sehr begrüßt. Wie angriffslustig etwa das Ratsmitglied Clemens Seger diese Antipathie kundtat, gibt der Abt folgendermaßen wieder: Jetz solte man meine Hof alle verbrennen, die Underthonen niederhauwen und hernach mich zuo der Statt hinauß jagen, also mich meine Underthonen beschützen lehren.35) Speziell in der aufgeheizten Atmosphäre vor der ersten Belagerung wurden solche Vertreibungswünsche auch von anderen offiziellen Vertretern der Kommune frank und frei geäußert, wenn zum Beispiel der damalige Bürgermeister in Verkennung der strategischen Bedeutung seiner Stadt die eigentliche Schuld an der von schwedischen und württembergischen Truppen hervorgerufenen Bedrängnis auf die Anwesenheit des mit dem benachbarten Herzogtum zerstrittenen Sankt Georgener Konvents schob: wür Villinger haben so lang kein ruow noch sicherheit, allweil der abbt hie ist, und wan er nit fort will, so wöllen wir in selbst aufferti-gen, darvor ist doch kein ruow.36)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dieser Anschauung stand er nicht allein, denn in Villingen war durchaus ein Konsens darüber zu erzielen, dass monachos esse hujus communis necessitatis calamitatisque caussam unicam ac superesse uni-cam reconciliandi vicini hostis rationem, si curia Georgiana eidem tradatur [die Mönche die einzige Ursache dieser gemeinschaftlichen Notlage seien und dass es nur eine Methode zur Versöhnung mit dem feindlichen Nachbarn gebe, nämlich die Übergabe des Sankt Georgener Pfleghofes an Württemberg].37 Trotz aller Differenzen besaß die Stimme des Abtes bei Teilen der Bevölkerung aber immerhin so großes Gewicht, dass ihn jene Bürger, die 1640 gegen den Plan einer neuerlichen österreichischen Besatzung in der Stadt aufbegehrten, zum Fürsprecher ihres Anliegens gegenüber einem Abgesandten der Innsbrucker Regierung bestimmten.38)

Die dritte für den Prälaten problematische Villinger Gruppe waren die höheren Dienstgrade der kaiserlichen Armee. Den prinzipiell um harmonisches Einvernehmen mit ihnen bemühten Gaisser behelligten sie mit ihren dauernden Forderungen nach materieller Unterstützung und konnten ihn durch den dabei angeschlagenen Ton so in Angst versetzen, dass er eines Nachts alle möglichen Vorkehrungen zur Verhinderung eines befürchteten militärischen Übergriffs auf den Benediktinerkonvent traf, bloß weil er zuvor dem Kommandanten Aescher dessen Bitte um vorübergehende Versorgung seiner Pferde nicht erfüllt hatte 39) — demselben Aescher, der von Gaisser nach den Belagerungen noch als Mann bewundert worden war, der globorum ignivomorum violentiam irritam esse fecerat [die Gewalt der Feuerkugeln unwirksam machte].40)

Die meisten Villinger legten indes gegenüber den auswärtigen, wegen den von ihnen in Stadt und Umland verursachten Kosten und Schäden allgemein mit Missvergnügen betrachteten und wiederholt Tumulte anzettelnden Soldaten ein entschiedenes Auftreten und großes Selbstbewusstsein an den Tag, womit es ihnen beispielsweise gelang, kaiserliche Militärangehörige in die Schranken zu weisen, die bei ihrem Abzug noch außerordentliche Dienstleistungen erpressen wollten.41) Anderen Verbänden, von deren Vorgesetzten eine Gefahr für Eigentum und Sicherheit auszugehen schien, verweigerten die Bürger jegliche Kooperation und sogar den Zutritt zur Stadt.42) Wenn es ihnen zur Abwehr soldatischer Belästigungen notwendig dünkte, schreckten sie auch nicht davor zurück, Anordnungen der Erzherzogin Claudia zu widersprechen.43)

Noch bevor überhaupt der erste ortsfremde Militärangehörige die Stadt betreten hatte, hegten manche Bürger schon Argwohn gegen die Soldaten, welche ihnen die vorderösterreichische Verwaltung zur Abwehr des ängstlich erwarteten schwedischen Vormarsches schicken wollte: sed hoc ipsum grave aliquibus visum est, perpendentibus iniquam sortem sub licentia et malitia hujusmodi hominum futuram, cum tarnen, si hostis ingruat, par-va spes sit oppidi per ipsos defendendi, quin plus verendum esse, ne ipsismet avaris et a fide catholica praecipua ex parte alienis militibus praedae sint futuri [Aber gerade dies erschien einigen bedrückend, wenn sie erwogen, dass ihr Los unter der Zügellosigkeit und Bosheit derartiger Menschen ungünstig sein werde; während doch die Hoffnung auf Verteidigung durch sie bei einem Überfall des Feindes gering sei, stehe eher zu befürchten, dass die Bürger selbst zur Beute der räuberischen und dem katholischen Glauben zum größten Teil abgeneigten Soldaten werden würden].44)

Zwei Angehörige einer bayerischen Einheit begingen den Fehler, zum Abschied ein Pferd des Schultheißen mitgehen zu lassen und damit städtische Reiter auf den Plan zu rufen, die einen der Missetäter umbrachten und den anderen gefangen nahmen.45) Dann und wann eskalierten innerhalb der Stadt die Zwistigkeiten derart, dass zivile und militärische Gruppen bewaffnet aneinander gerieten, sich erhebliche, auch Frauen in Mitleidenschaft ziehende Verletzungen zufügten und von ihren jeweiligen Obrigkeiten kaum zur Räson gebracht werden konnten.46) Obwohl Gaissers Tagebücher überwiegend von solchen Aufsehen erregenden Zuspitzungen im Zusammenleben von Bürgern und Truppenangehörigen in Villingen berichten, dürfte die alltägliche Interaktion doch streckenweise auch von friedfertigem Miteinander bestimmt gewesen sein, von dem der Abt aber nur wenig mitteilt. Eine Passage, in der zwei Soldaten Erwähnung finden, die sich wegen einer jungen Frau duellieren, die beiden eine Heirat in Aussicht gestellt hat, deutet zumindest an, dass Annäherungen und Verbindungen zwischen Militär-und Zivilbevölkerung kein Ding der Unmöglichkeit waren.47)

Bei Bedarf ließ sich regelrecht gemeinsame Sache machen, denn trotz der Versorgungsengpässe, welche durch die in der dörflichen Nachbarschaft ins Werk gesetzten Plünderungen und Raubzüge auftraten, betätigten sich einzelne Bürger als Hehler und kauften Söldnern das von diesen gestohlene Vieh ab, um es den bäuerlichen Eigentümern anschließend für einen höheren Preis zurückzuerstatten. Eine Variante dieses Vorgehens war, feindlichem Militär die geraubten Rinder gewaltsam zu entreißen und sich die Rückgabe von den Sankt Georgener Klosteruntertanen teuer bezahlen zu lassen.48) Dass sich das Unrechtsbewusstsein angesichts dieser Praktiken in Grenzen hielt, zeigt die groteske Reaktion einiger Villinger auf einen Protest Gaissers gegen den Handel mit Vieh, welches zuvor seinen Untertanen von Soldaten weggenommen worden war: der Prälat sey beßzer Schwödisch als kayßerisch, gunne den Würtenbergischen mehr guots alß den burgern. Si wöllen bald ihne selbsten vor die Statt hinauß jagen.49

Ein ungleiches Kräfteverhältnis zwischen den Stadtbewohnern und ihren ländlichen Anrainern manifestiert sich auch in der Entscheidungsmacht über Einlass oder Abweisung von Flüchtlingen, die desto weniger willkommen waren, je niedriger ihre gesellschaftliche Position eingeschätzt wurde. Gewiss hatte Villingen durch den bisweilen massiven Andrang von Schutzsuchenden schwere Lasten zu schultern, für die sich allerdings die zuständigen Stellen an den Aufgenommenen gründlich schadlos hielten. Die Sankt Georgener Klosteruntertanen etwa hatten ihr Scherflein in Form von Nutztier-und Getreidelieferungen oder Transport- und Arbeitsleistungen beizutragen und mussten im Verweigerungsfall den Einzug ihres mitgebrachten Besitzes in Kauf nehmen.50)

Öfters bestanden zwischen dem zu vorsichtigem Taktieren neigenden Villinger Rat einerseits und den in Anbetracht unvorteilhafter Entwicklungen schnell von Panikstimmung befallenen Bürgern andererseits Meinungsverschiedenheiten über die im Hinblick auf die Kriegsgefahren zu treffenden Entscheidungen und das notwendige Ausmaß der Nachgiebigkeit gegenüber politischen und militärischen Forderungen. Verstärkt kamen diese Disharmonien im Umfeld der Belagerungen zum Vorschein, besonders als eine Bürgergesandtschaft mit Erfolg, aber ohne Wissen und Einwilligung der düpierten Stadtväter bei der vorderösterreichischen Verwaltung bewaffnete Hilfe für Villingen anforderte, nachdem als skandalös empfundene Anhaltspunkte für den Verdacht aufgetaucht waren, dass der Magistrat die Stadt unter den Schutz des Herzogtums Württemberg stellen könnte.51)

Ausführlich schildert und kommentiert Gaisser in diesem Kontext eine Zusammenrottung zahlreicher Villinger im September 1632, als ein württembergischer Angriff auf die Stadt zum Greifen nahe schien und die erhitzten Bürger und Hintersassen gegen den der Feigheit bezichtigten Rat sich ihres Verteidigungswillens zu versichern wünschten. Der Abt sieht den Volksauflauf, an dem teilzunehmen manche Zauderer freilich erst mit Waffengewalt und anderen Einschüchterungen überzeugt werden mussten, vor allem von hohlem Verbalradikalismus geprägt, wittert dahinter aber auch die von moderaten Kräften vereitelte Absicht mittelloser Zeitgenossen, chaotische Zustände zu provozieren, um sich dann des Eigentums Wohlhabender bemächtigen zu können.52) Zu einem heftigen Tumult wuchs sich auch ein Dissens im Spätherbst 1640 aus, als der Villinger Bürgermeister zwei Einwohner verhaften ließ, die veranlasst hatten, dass Reitern aus dem Regiment des Obersten von der Leyen der offiziell erlaubte Zugang zur Stadt verwehrt wurde. Ein deswegen ebenfalls zur Inhaftierung ausersehener Wachtposten sträubte sich tätlich gegen seine Festsetzung, was wiederum andere Männer zu einer lautstarken und von Drohungen begleiteten Demonstration vor dem Haus des Bürgermeisters mit dem Ziel der Freipressung der Eingekerkerten bewog.53)

Krawall, Kabale, Kollisionen: Es ist kein schmeichelhaftes Bild, welches der Sankt Georgener Abt Georg II. Gaisser über weite Strecken seines Tagebuches von Villingen im Dreißigjährigen Krieg und den damals dort lebenden Menschen entwirft. Lokalpatrioten mögen sich jedoch damit trösten, dass ihre Stadt für einen prominenten, längst der Weltliteratur zuzurechnenden Roman des 17. Jahrhunderts eine sehr viel freundlichere Kulisse abgibt. Im durchaus gastfreien Villingen nämlich begegnet der Titelheld von Grimmelshausens barockem Bestseller „Der Abenteuerliche Simplicissimus Teutsch“ 1638 zufällig seinem alten Kameraden Ulrich Herzbruder, päppelt diesen vom Schicksal tüchtig gebeutelten Weggefährten hoch und bricht mit ihm schließlich zu einer Wallfahrt ins schweizerische Einsiedeln auf.54) Fromme Marienverehrung und tätige Nächstenliebe – im tugendsamen Verhalten der beiden Fremden spiegelt sich die hellere, gleichwohl in Gaissers eindrucksvollem Zeitdokument konsequent unterbelichtete Seite der doppelgesichtigen Villinger Kriegsrealität.

Anmerkungen:

1 ‚ Vgl. Georg Gaissers Tagbücher. Von 1621 bis 1655, in: F [ranz] J[oseph] MONE (Hg.), Quellensammlung der badischen Landesgeschichte, Band 2, Karlsruhe 1854, S. 159-528 (im Folgenden zitiert als: GGT). Deutsche Übersetzung von Otto STEMMLER: Tagebuch des Abt Michael [!] Gaisser der Benediktinerabtei St. Georg zu Villingen, *1595 +1655, Band 1: 1621-1635, Band 2: 1636-1655, o.O. o.J. [Villingen-Schwen-ningen 21984]. Lateinische Zitate aus den Tagebüchern Gaissers wurden von mir für den vorliegenden Aufsatz ohne strenge Orientierung an der Übersetzung STEMMLERS ins Deutsche übertragen, wenn dies für das Textverständnis angemessen erschien. Hierbei gebührte einer Wiedergabe des Aussagesinns die Priorität vor philologischer Genauigkeit.

2 Vgl. Michael TOCHA, Besinnung und Aufbruch: Die Villinger Benediktiner und die Universität Dillingen, in: Geschichts- und Heimatverein Villingen. Jahresheft 23 (1999/2000), S. 53-59. – DERS., Reformation oder katholische Erneuerung. Villingen und Schwenningen im konfessionellen Zeitalter, in: Heinrich MAULHARDT / Manfred REINARTZ / Ute SCHULZE (Red.), Villingen und Schwenningen. Geschichte und Kultur, hg. von der Stadt Villingen-Schwenningen aus Anlaß des Jubiläums 1000 Jahre Münz-, Markt- und Zollrecht Villingen im Jahre 1999, Villingen-Schwenningen 1998 (=Veröffentlichungen des Stadtarchivs und der Städtischen Museen Villingen-Schwenningen 15), S. 202-216. – Anton SCHINDLING, Die katholische Bildungsreform zwischen Humanismus und Barock. Dillingen, Dole, Freiburg, Molsheim und Salzburg: Die Vorlande und die benachbarten Universitäten, in: Hans MAIER / Volker PRESS (Hgg.), Vorderösterreich in der frühen Neuzeit, Sigmaringen 1989, S. 137-176.

3 Vgl. Wolfgang SEIBRICH, Gegenreformation als Restauration. Die restaurativen Bemühungen der alten Orden im Deutschen Reich von 1580 bis 1648, Münster 1991 (=Beiträge zur Geschichte des alten Mönchtums und des Benediktinertums 38).

4 Vgl. Christian SCHULZ, Strafgericht Gottes oder menschliches Versagen? Die Tagebücher des Benediktinerabtes Georg Gaisser als Quelle für die Kriegserfahrung von Ordensleuten im Dreißigjährigen Krieg, in: Matthias ASCHE / Anton SCHINDLING (Hgg.), Das Strafgericht Gottes. Kriegserfahrungen und Religion im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges, Münster 2 2002, S. 219-290.

5 Vgl. Christian SCHULZ, Theater des Schreckens. Der Dreißigjährige Krieg aus der Sicht des Sankt Georgener Abtes Georg Gaisser, in: Momente. Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg 3/2002, S. 31-37.

6 Vgl. Franz QUARTHAL, Vorderösterreich in der Geschichte Südwestdeutschlands, in: Vorderösterreich – nur die Schwanzfeder des Kaiseradlers? Die Habsburger im deutschen Südwesten, hg. vom Württembergischen Landesmuseum Stuttgart, Stuttgart 21999 (Ausstellungskatalog), S. 14-59. – Dieter STIEVERMANN, Österreichische Vorlande, in: Anton SCHINDLING / Walter ZIEGLER (Hgg.), Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung. Land und Konfession 1500-1650, Band 5: Der Südwesten, Münster 1993, S. 256-277. – Walther Ernst HEYDENDORFF, Vorderösterreich im Dreißigjährigen Kriege. Der Verlust der Vorlande am Rhein und die Versuche zu deren Rückgewinnung, in: Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 12 (1959), 13 (1960), S. 74-142 und 107-194.

7 Vgl. GGT vom 7. November 1632.

8 GGT vom 12. Januar 1633.

9 GGT vom 24. Januar 1633.

10 Vgl. GGT vom 30. Juni-11. September 1633.

11 Vgl. GGT vom 16. Juli-6. August 1634.

12 GGT vom 25. Juli 1634.

13 Vgl. GGT vom 9. August-18. September 1634.

14 Vgl. GGT vom 21. Januar 1634, 15. April 1634 und 4. Mai 1634.

15 Vgl. GGT vom 9. Februar 1634 und 20. Februar 1634.

16 Vgl. GGT vom 3. Mai 1634 (dort auch das Zitat) und 8. Mai 1634.

17 Die Eintragungen Gaissers zu dieser Thematik sind Legion. Vgl. zum Beispiel GGT vom 24. Januar der Jahre 1642, 1645, 1648, 1650, 1653 (Gedenken an die Aufhebung der ersten Belagerung 1633) und vom 4. August der Jahre 1634, 1636, 1642, 1648, 1649, 1651 und 1654 (Gedenken an einen Sieg über die feindlichen Truppen während der zweiten Belagerung 1633).

18 Vgl. GGT vom 23. August 1637.

19 Vgl. GGT vom 13. Dezember 1638, dort auch das Zitat.

20 Vgl. GGT vom 16. April 1632, dort auch das Zitat.

21 Vgl. GGT vom 1. April 1636 und 5.-12. August 1642.

22 Vgl. GGT vom 13. Februar 1643, dort auch das Zitat.

23 Vgl. GGT vom 10. Dezember 1643.

24 Vgl. GGT vom 11. März 1644.

25 Vgl. GGT vom 11. Juli 1655.

26 Vgl. GGT vom 22. Oktober 1645.

27 GGT vom 8. Februar 1646.

28 Vgl. GGT vom 16. Juni 1647 und 27.-29. Juni 1647, das Zitat am 28. Juni 1647.

29 Vgl. GGT vom 15. März 1634, 4. April 1635, 11. Juni 1638, 10. September 1642 und 11.-16. November 1643.

30 Vgl. GGT vom 7.-10. Januar 1634, 27. März 1638, 5. Dezember 1638 und 25. Mai 1648.

31 GGT vom 20. Januar 1634.

32 Vgl. GGT vom 12.-16. Mai 1643 und 21. Mai 1643.

33 GGT vom 23. September 1634.

34 Vgl. GGT vom 22./23. Februar 1634.

35 GGT vom 11. April 1634.

36 GGT vom 4. November 1632.

37 GGT vom 31. Juli 1632.

38 Vgl. GGT vom 13. Mai 1640.

 

39 Vgl. GGT vom 15. April 1638.

40 GGT vom 20. Januar 1635.

41 Vgl. GGT vom 16. November 1637.

42 Vgl. GGT vom 25. Januar 1635, 20. Februar 1635, 18. April 1638 und 26./28. März 1640.

43 Vgl. GGT vom 13. Mai 1640.

44 GGT vom 5. Mai 1632.

45 Vgl. GGT vom 1. April 1643.

46 Vgl. GGT vom 6. November 1645, 1./2. Mai 1646, 17. Juli 1646 und 15./16. Mai 1647.

47 Vgl. GGT vom 7. Juli 1642.

48 Vgl. GGT vom 26. Februar 1638 und 12./13. Mai 1643.

49 GGT vom 30. März 1634.

50 Vgl. GGT vom 3. März 1638, 12. Juni 1638, 21. August 1642 und 27. Juni 1644.

51 Vgl. GGT vom 28./29. Oktober 1632 und 6./7. November 1632.

52 Vgl. GGT vom 9. September 1632.

53 Vgl. GGT vom 11. November 1640.

54 Vgl. Hans Jakob Christoffel VON GRIMMELSHAUSEN, Der Abenteuerliche Simplicissimus Teutsch, nach dem Erstdruck von 1669 hg. von Alfred KELLETAT, München 1975, S. 379-391 (Ende des vierten und Beginn des fünften Buches).

 

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