Jahresrückblick 2018 (Helga Echle)

Das an Veranstaltungen reiche Vereinsjahr 2018 begann im Januar mit einer weiteren Führung mit Herrn Dr. Michael Hütt durch die 3. Kunstausstellung aus der Sammlung Heinzmann mit Bildern Villinger Maler zu dem Thema: „Der Schatten des Krieges“.

Auf Anregung unseres Beiratsmitglieds Andreas Flöß fand eine Führung im Druckzentrum Südwest statt. Die teilnehmenden Mitglieder zeigten sich beeindruckt vom Druckzentrum auf Herdenen. Sie informierten sich über die Entstehung der Tageszeitung und anderer Druckerzeugnisse Nach einem Film wurde die Gruppe ins Papierlager, zum Rollenwechsler und zu den Druckmaschinen geführt. Beeindruckend war für sie auch der vollautomatische Versand.

Abb. 1: Die Teilnehmer vor den großen Papierrollen.

Eine interessierte Zuhörerschar verfolgte aufmerksam den Vortrag von Michael Buhlmann über „Zähringer, Staufer und der obere Neckarraum im hohen Mittelalter“. Er spannte den Bogen vom Schwäbischen Herzogtum vom 10. bis ins 12. Jahrhundert, über Zähringer und Staufer, die im Südwesten aus dem Investiturstreit erfolgreich hervorgingen, bis zu Baargrafschaften und Herrschaftsbildungen am oberen Neckartal, die nach dem Aussterben von Staufern und Zähringern an Bedeutung gewannen.

Zusätzlich ins Programm aufgenommen wurde ein Vortrag von Ignaz Bender, langjähriger Kanzler der Universität Trier: „Der Weg zu einer besser geordneten Welt.“

Über diesen Titel seines herausgegebenen Buches referierte Ignaz Bender. Eine Reihe internationaler Begegnungen hat ihn dazu veranlasst, darüber nachzudenken, ob man z.B. hinnehmen muss, dass pro Tag 6 Milliarden Euro für Soldaten, Waffen, Witwen und Waisen und Verwundete ausgegeben werden, dass wir zunehmend in einer Gesellschaft leben, in der Terror herrscht, wir Probleme mit Unbildung und Umweltverschmutzung haben, und wir seit 70 Jahren mit dem Alptraum der atomaren Zerstörung leben müssen. Bender zeigte einen Weg auf, wie dies verhindert werden könnte. Er kämpft weltweit für seine Idee und erfährt schon bisher allseits große Zustimmung.

Abb. 2: Ignaz Bender signiert sein Buch.

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In einer gut besuchten Jahreshauptversammlung im Hotel Diegner hielt der erste Vorsitzende Werner Echle einen fundierten, auf die wesentlichen Ereignisse beschränkten Rechenschaftsbericht. Der Kassenbericht des Schatzmeisters Hasko Froese, der sich entschuldigt hatte, trug in Vertretung Andreas Flöß vor. Er informierte die Versammlung über die finanziellen Ergebnisse 2017, die zu einem leichten Überschuss führten.

Werner Echle wird 2019 nach vier Jahren nicht mehr zur Wahl antreten, ist aber bereit, im Verein weiterhin mitzuarbeiten. Andreas Flöß stellte sich als 2. Vorsitzender nicht mehr zur Wahl, um sich zukünftig auf seine neue Aufgabe als Gemeinderat zu konzentrieren. Mit dieser Aufgabe wird er auch weiterhin wichtiges Bindeglied zwischen Verein und Gemeinderat bleiben und wurde von der Versammlung in den Beirat gewählt.

Als neuer 2. Vorsitzender wurde Edgar Tritschler in den Vorstand gewählt. Er ist in der Villinger Südstadt aufgewachsen und seit 1978 Mitglied im Verein. Als studierter Wirtschaftswissenschaftler mit Lehrstühlen und Professur in Stuttgart und Karlsruhe hat er Villingen und den Verein nie aus den Augen verloren.

Abb. 3: Der scheidende 2. Vorsitzende Andreas Flöß, der neue 2. Vorsitzende Edgar Tritschler, Vorsitzender Werner Echle und Schriftführerin Helga Echle (v.l.).

Die langjährige Schriftführerin Helga Echle, die eigentlich aufhören wollte, aber sich nochmals für zwei Jahre zur Verfügung stellte, um den 2019 neu zu wählenden Vorsitzenden noch ein Jahr im Amt zu unterstützen, wurde einstimmig bestätigt.

Eine gute Resonanz erfuhr die Führung durch die Städtische Galerie.

Frau Ursula Köhler führte gekonnt durch die Ausstellung „Geschenkt – Genommen“ mit Werken namhafter Künstler aus dem städtischen Kunstbesitz.

Abb. 4: Frau Ursula Köhler erläutert die Ausstellungsexponate.

Im März beteiligte sich der GHV am „Aktionstag Geschichte“ im Franziskanermuseum

Abb. 5: Der Stand des GHV beim Aktionstag Geschichte.

Eine große Anzahl von Mitgliedern, aber auch Gästen, verfolgte den hoch interessanten Vortrag des 2. Vorsitzenden Professor Edgar Tritschler

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über „Die Schwarzwälder Handelsgesellschaften – Glas- und Uhrenträger auf dem Handel in fünf Regionen“. Er gab einen Überblick über den Stand seiner langjährigen Forschungsarbeit zu dem Thema.

Von den zahlreichen Glashütten, die schon im Spätmittelalter im Schwarzwald bestanden, gingen vielfältige technisch-wirtschaftliche Errungenschaften und weit verzweigte Handelsbeziehungen aus. In der zeitlich nachfolgenden Phase der Schwarzwälder Uhrenmacherei machten sich die Uhrenhändler diese Handelswege nutzbar. Referent Edgar H. Tritschler ging auf die Produkte und Handelswaren ein, die Zeugnis ablegen von der hohen Kunst der Glasmacherei, wie sie unter anderem aus den Glashütten im Hinterland von Villingen hervorgingen. Besonders wurden die Organisationsprozesse dargestellt, die mit dem fußläufigen Handel von Glas- und Uhrenträgern beginnen und über mehrere logistische Zwischenschritte zu komplexen Handelsorganisationen und zu weit verzweigten internationalen Netzwerken führten.

Abb. 6: Prof. Edgar Tritschler bei seinem Vortrag.

Eine Tagesexkursion nach Stuttgart wurde von Andreas Flöß vorbereitet und geleitet. Dort stand eine Führung auf der Baustelle Stuttgart 21 – Talüberquerung – auf dem Programm. Die Teilnehmer erhielten einen Einblick über das Fortschreiten der Arbeiten.

Abb. 7: Beim Bahnprojekt Stuttgart 21.

Außerdem warfen die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Landtages in Stuttgart. Nach einer Führung durch den Landtag stand Karl Rombach (CDU) als Abgeordneter des Wahlkreises Villingen-Schwenningen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wurde rege genutzt. Im Fokus standen aktuelle Themen wie z.B. der Lückenschluss B 523/B 33.

Wie in den letzten Jahren üblich, stand auch der Besuch einer Sonderausstellung im Franziskanermuseum auf dem Programm. Die Teilnehmer wurden durch die interessante Ausstellung „Kelten, Kalats, Tiguriner“ geführt.

Die Führung von Dr. Michael Hütt durch die 4. Kunstaustellung der Sammlung Heinzmann mit Bildern Villinger Maler war wieder ein voller Erfolg. Sie stand diesmal unter dem Thema: „Villinger Ansichten“.

Im Mai leitete unser Beiratsmitglied Roland Brauner eine Exkursion nach Murten, Fribourg und Bern. Der Titel der Reise „Auf den Spuren der Zähringer – ein Besuch bei Freunden“ war für diese Reise absolut zutreffend. Betreut wurde

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die Gruppe durch den ehemaligen Stadtschreiber von Murten, Urs Höchner. In einer dreitägigen Bildungsreise wurden die Villinger in allen drei Städten von Repräsentanten freundschaftlich begrüßt und in die Geschichte und Politik der Städte eingeführt. Murten war die erste Station, Stadtammann Christian Brechbühl hob besonders die sehr guten Beziehungen zwischen den Städten hervor und würdigte die Arbeit des GHV Villingen. In allen Städten wurden die Kenntnisse durch Stadtführungen aufgefrischt und neue Aspekte beleuchtet. Im Mittelpunkt standen dabei die Gemeinsamkeiten der Zähringerstädte. Fazit: Freundschaft lässt sich am besten in geselliger Runde vertiefen, die die Villinger in allen 3 Städten in herzlicher Gastfreundschaft erfuhren.

Abb. 8: Gruppenfoto vor der römischen Siedlung im Aventikum südlich von Murten.

Bereits zum 25. Mal pilgerten Villinger Bürger am Montag nach dem Dreifaltigkeitssonntag auch in diesem Jahr wieder mit dem Segen von Dekan Fischer die rund dreiunddreißig Kilometer auf den Dreifaltigkeitsberg. Die Wallfahrt geht zurück auf das Gelübde der Villinger Bürgerschaft, als im Jahre 1763 eine schwere, verlustreiche Seuche überwunden war. Der Geschichts- und Heimatverein Villingen hat auf Initiative seines Ehrenmitglieds Adolf Schleicher, der die Gruppe bis 2011 führte, die Fußwallfahrt reaktiviert. Im Gottesdienst wurde in besonderem Maß Adolf Schleichers gedacht. Nach dem Tod Schleichers übernahm unser GHV- Mitglied Konrad Flöß, der bisher alle 25 Fußwallfahrten mitmachte, die Führung. Der Ehrenvorsitzende Günter Rath sprach anlässlich dieses Jubiläums ein Grußwort und überbrachte eine Spende des GHV.

„Villingen und seine Royals“ – auf den Spuren der Habsburger lautete der Titel einer Stadtführung mit unserem Mitglied Frau Ortrud Jörg-Fuchs. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen mussten 2 Führungen angeboten werden. Frau Jörg-Fuchs begann ihre interessanten Ausführungen über „berühmte Villinger Habsburger“ beim Franziskanermuseum, führte zu Wissenswertem in der Stadtmitte, über das Alte Rathaus bis zur Zehntscheuer.

Zusätzlich in das Programm aufgenommen wurde eine Veranstaltung:

„100 Jahre Kinogeschichte in Villingen und Schwenningen.“

Bei einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung mit der historischen Narrozunft Villingen warf Klaus Peter Karger einen Blick auf 100 Jahre Kinogeschichte in Villingen und Schwenningen. Der Journalist und Filmproduzent hat viele interessante Details aus alten Akten ans Tageslicht geholt, so z.B. wo sich 1910 in Villingen der erste „Kinematograph American“ befand, über den ständigen Kampf der frühen Jahre zwischen Ortspolizei und Kinobetreibern, über „Stromdiebstahl“ und Stempelfälschung und den Konkurrenzkampf der Lichtspielhäuser in den „goldenen“ 1950er Jahren. Die rund 80 Besucher erlebten einen informativ-unterhaltsamen Abend mit Bildern und Anekdoten.

Eine große Teilnehmergruppe erlebte mit unserem Beiratsmitglied Gunther Schwarz eine höchst interessante und informative Führung in Baden-Baden beim SWR. Die Einführung und anschließende Führung durch den Fernseh-, Produktions- und Sendebetrieb hinterließ bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck. Ein Blick hinter die Kulissen zeigte, wo und wie Programm gemacht

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wird, welcher technische Aufwand hinter SWR-Produktionen steckt und wie Redaktionen organisiert sind. Es konnten Fernsehstudios und die verschiedenen Werkstätten besichtigt werden. Die Drähte für so erfolgreiche Sendungen wie Tatort oder ARD Buffet laufen hier zusammen. Auch durften die Besucher einen Blick hinter die Kulissen der „Fallers“ werfen und erleben wie und wo die „Wetterkarte“ gesendet wird.

Abb. 9: In den Kulissen der Fernsehserie „Die Fallers“.

Auf der Heimfahrt besuchten die Teilnehmer noch die architektonisch und künstlerisch formvollendete Autobahnkirche St. Christophorus Baden-Baden.

Aufmerksam folgte eine Teilnehmergruppe den Ausführungen von Franz Kleinbölting in historischem Gewand unter dem Titel: „Graf Berthold führt durch seine Stadt“, eine Zeitreise von 817

Abb. 10: Erläuterungen von Franz Kleinbölting als Graf Berthold.

bis heute durch Villingen. Sie erfuhren, wie sich Villingen seither entwickelt und was sich in der Stadt abgespielt hat. „Graf Berthold“ berichtete von seinen Vorfahren und Nachkommen und zeigte die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Ein besonderes Ereignis war die große Jahresexkursion nach Holland. Beiratsmitglied Andreas Flöß plante und leitete die Fahrt hervorragend. Zunächst wurde die Stadt Amsterdam besichtigt, in der die Teilnehmer auch untergebracht waren. Das Rijksmuseum, das niederländische Museum schlechthin, mit seinen etwa 8000 Exponaten, beeindruckte ebenso wie das Schifffahrtsmuseum. Natürlich durfte eine Grachtenfahrt nicht fehlen.

Abb. 11: Grachtenfahrt in Holland.

Es folgte eine Stadtführung in Delft, das zu den ältesten niederländischen Städten gehört. Die Altstadt birgt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die von ihrer Vergangenheit als blühende Handelsstadt im Goldenen Zeitalter zeugen. Selbstverständlich wurde auch eine Keramikfabrik besucht und die Herstellung des „Delfter Blau“ beobachtet.

Eindrucksvoll war eine große dreistündige Hafenrundfahrt in Rotterdam mit allen Sehenswürdigkeiten und unvergesslichen Einblicken in den Welthafen und größten Containerumschlagsplatz in Europa. Danach wurde Kinderdijk besucht, ein kleiner Ort in den Niederlanden, der etwa 15 Kilometer südöstlich von Rotterdam in

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Abb. 12: Windmühlen in Kinderdijk.

der Provinz Südholland liegt und bekannt ist für seine Mühlen, die 1997 in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen wurden.

Staunenswert war auch der Besuch der „Käsestadt“ Alkmaar mit Besuch des Käsemarktes und des Käsemuseums.

Die erste Exkursion nach den Sommerferien führte im September an Rhein und Mosel. Vorstandsmitglied Hasko Froese hatte die Vorbereitung und Leitung dieser Fahrt übernommen. Mit 40 Teilnehmern ging es zu einer Reise in das Mittelrheingebiet von Bingen bis Koblenz, das als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft wurde. In Bingen wurden Garten und Museum zum Andenken an Hildegard von Bingen besucht, dann mit dem Schiff auf dem Rhein nach Koblenz gefahren. Die Besichtigung der Stadt und der Festung Ehrenbereitstein bestimmte den nächsten Tag. Andernach mit dem weltweit höchsten

Abb. 13: Die Moselschleife bei Bremm.

Kaltwassergeysir und die Benediktiner-Abtei Maria Laach waren Schwerpunkte tags darauf. Dann stand das Moseltal auf dem Programm.

Die Teilnehmer fuhren mit dem Stadtbähnle durch Cochem, sahen in Bremm von oben auf die engste Moselschleife, um dann eine kombinierte Stadt- und Unterweltführung in Traben-Trarbach zu erleben. Zum Abschluss der Reise wurde die größte Klosterruine Deutschlands –der Disibodenberg – besucht, wo die spätere Hildegard von Bingen ihre ersten fast 50 Jahre gelebt hatte. Die Besucher waren beeindruckt von der Atmosphäre dieser Anlage.

Abb. 14: Die Teilnehmer der Rhein-Mosel-Fahrt.

Gemeinsam mit dem Kreisarchiv und dem Freundeskreis Städtische Museen hielt Dr. Niklas Konzen vor einer großen Zuhörerschar im Franziskaner einen Vortrag über „Berühmt, berüchtigt und in Villingen begraben? Der Raubritter Hans von Rechberg zu Schramberg (1410 – 1464)“.

Ein weiterer Höhepunkt unserer Veranstaltungen war die von Claudia Wildi und Roland Brauner geplante und geleitete Tagesexkursion durch den Schwarzwald. Zunächst gab es im Sägewerk Echtle in Nordrach eine überaus eindrucksvolle Führung durch den Betrieb mit Erklärungen und Vorführungen der in diesem Sägewerk speziellen Holzverarbeitung. Das Geheimnis, was die Schwarzwaldtanne VS mit Japan zu tun hat wurde gelüftet: Im Sägewerk Echtle werden aus Tannen aus VS sogenannte „Totentäfelchen“ für Japan hergestellt.

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Anschließend führte der Schwarzwaldbauer und Schwarzwaldexperte Eckard Schmieder in seiner unverwechselbaren Art und Weise durch den Tälerschwarzwald, Grindenschwarzwald und Höfeschwarzwald. Mit vielen Anekdoten und Hintergrundwissen brachte er den GHV Mitgliedern die Kultur und Landschaft seiner geliebten Heimat näher. Besonderes Augenmerk legte er darauf, wie sich das Landschaftsbild verändert, wenn die Flächen von den Schwarzwaldbauern nach und nach nicht mehr bewirtschaftet werden.

Abb. 15: In der Natur auf dem „Schliffkopf“.

Der gemütliche Ausklang fand dann auf dem Prinzbachhof von Eckard Schmieder in Fischerbach statt. Nach einer Hofführung wurden die Mitglieder mit hausgemachtem Datschkuchen (Dünnele), hauseigenem Most und dem ein oder anderen Hochprozentigen verwöhnt.

Abb. 16: Herr Schmieder bei der Hofführung im Prinzbachhof.

Im Oktober fand unter der Leitung von Claudia Wildi eine Führung im Deutschen Harmonikamuseum in Trossingen statt. Modern, informativ und interessant wird die Geschichte der Mundharmonikas und Akkordeons in Trossingen präsentiert. Seit 1857 baut die Firma Hohner Mundharmonikas, Akkordeons und Melodicas. Die Teilnehmer waren beeindruckt von den besonderen Attraktionen des Museums, dazu zählen das größte spielbare Knopfakkordeon der Welt, Mundharmonika-Raritäten und Handzuginstrumente vom 19. Jahrhundert bis heute. Der in Villingen aufgewachsene Günter Hauser gab abschließend eine musikalische Kostprobe.

Ebenfalls im Oktober hielt Frau Dr. Annika Stello vor einem interessierten Publikum den Vortrag: Von Mönchen und Büchern „Die Bibliothek der Benediktinerabtei St. Georgen“.

Einen stimmungsvollen Abend bereiteten Michael Kopp und Claudia Wildi den Besuchern bei einer Führung auf dem Alten Schwenninger Friedhof mit Blick zurück auf die Industrie- und Stadtgeschichte. Auch das anschließende Abendessen „Knöpfle i de Brüh“ fand regen Anklang.

Passend zum Gedenken an das Ende des ersten Weltkrieges vor 100 Jahren hielt Herr Dr. Sven von Ungern-Sternberg einen außerordentlichen Vortrag über: „Einhundert Jahre danach – Kriegsopfer und -folgen des Ersten Weltkrieges in Villingen“.

Mit einem festlich ausgerichteten Besinnlichen Abend ging ein an Veranstaltungen reiches Vereinsjahr 2018 zu Ende.

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